Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Rezension: Cixin Liu – Death’s End

Cixin Liu – Death’s End (Hörbuch) – Cixin Liu – Jenseits der Zeit (Hörbuch)

Die „Three-Body Problem“-Trilogie hat durch die Netflix-Verfilmung einen ziemlichen Boost bekommen. Ich war tatsächlich durch Empfehlung eines Freundes auf die Romane aufmerksam geworden; vor allem der dritte, so der Freund, sei so genial, dass man die ganze Trilogie lesen müsse. Meine Besprechung der ersten beiden Bücher waren eher lauwarm (obgleich ich die Netflix-Verfilmung, jedenfalls die erste und zum Zeitpunkt der Rezension (2024) einzige Staffel, sehr mochte). Umso interessierter ging ich in die Lektüre von „Death’s End“, den längsten und, wie sich schnell zeigte, ambitioniertesten von Lius drei Romanen. Ich würde fast Geld darauf verwetten, dass Benioff und Weiss die Verfilmungsrechte vor allem für diesen Roman haben wollten, um die Twists und Bilder dieses Werks visualisieren zu können, ähnlich wie das Red Wedding ihr Heiliger Gral für „Game of Thrones“ war. Aber der Reihe nach. [continue reading…]

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Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Die „Generation Z“ wird im Feuilleton hoch und runter diskutiert, aber wie so häufig ist es ein Gespräch ÜBER Menschen statt MIT Menschen. Deswegen habe ich die Gelegenheit genutzt und mir drei junge Menschen geschnappt (und wie es weh tut, Worte wie „junge Menschen“ zu schreiben und nicht mehr gemeint zu sein) und für ein Gespräch über Politik, Generationen, das Klima, den Rechtsruck und so vieles mehr zusammengebracht.

Stefan auf Twitter. Stefan auf Bluesky. Stefans Blog.

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(Musik: Intro aus Accou – Sarabande BWV 1002 (Partita No.1 for violin solo in B-minor), Outro aus Accou – Bourree (I.S. Bach BWV 1002, Violin Partita No 1 in B minor))

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Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Die Gefahr droht vom Supreme Court

Der amerikanische oberste Gerichtshof ist ein ungeheuer mächtiges Gremium. Mit lebenslang dienenden Richter*innen, die nichts und niemandem verpflichtet sind, kann er Gesetze in einem ungeheuer weiten Rahmen auslegen und damit die politische Realität maßgeblich mitbestimmen. Die letzten Jahrzehnte sind zudem von einer ständigen Ausdehnung der Kompetenzen des obersten Gerichts geprägt, die unter dem Vorsitzenden John Roberts neue und nie dagewesene Höhepunkte erreicht hat. Durch die aggressive Besetzungspolitik, mit der Mitch McConnell einen Sitz stahl und damit die rechte Mehrheit zu zementieren half, wie durch die egoistische Weigerung Kennedys und Ginsbergs, rechtzeitig für eine Neubesetzung zurückzutreten, ist das oberste Gericht nun auf Jahre hinaus stark konservativ bis hin ins rechtsradikale Spektrum geprägt. Die neue Marschrichtung des Gerichts wurde durch eine Reihe von Entscheidungen deutlich, die Ende Juni 2024 verkündet wurden, kurz vor der Sommerpause, in einer wahren Ladung von Urteilen, in der einzelne Entscheidungen untergehen – und das in einer ohnehin nicht sonderlich an Details interessierten Öffentlichkeit. [continue reading…]

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Die katastrophale Performance Joe Bidens in der Debatte mit Donald Trump hat einige Grunddynamiken sowohl des Wahlkampfs als auch der medialen Berichterstattung darüber offengelegt, die teilweise dramatische Wissenslücken und rein klischeebasierte Meinungsstücke provozieren. Mit Marcel Schütz spreche ich darüber, woher das kommt und was unsere Meinung zu den Geschehnissen ist.

Marcel auf Twitter.

Stefan auf Twitter. Stefan auf Bluesky. Stefans Blog.

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(Musik: Intro aus Accou – Sarabande BWV 1002 (Partita No.1 for violin solo in B-minor), Outro aus Accou – Bourree (I.S. Bach BWV 1002, Violin Partita No 1 in B minor))

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Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Am Donnerstag sind Wahlen in Großbritannien. Angesichts Rishi Sunaks „strong and stable“ Premierministerschaft steht den Tories ein legendäres Ergebnis bevor, das Labours Ergebnis von 1983 in den Schatten stellt. Mit Alexander Clarkson spreche ich über die Parteien, die Dynamiken, die Vergleiche und natürlich Margret Thatcher und Winston Churchill.

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Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Rezension: Cixin Liu – The Dark Forest

Cixin Liu – The Dark Forest (Hörbuch) – Cixin Liu – Der dunkle Wald (Hörbuch)

Wann immer jemand eine Fantasy- oder Science-Fiction-Welt erschafft, muss diese Person Annahmen treffen. Annahmen über die Funktion der Welt, über Politik, über die Gesellschaft. Diese Annahmen bestimmen dann die folgende Geschichte. Nachdem der erste Band der Trilogie vor allem das Setup für den Beginn der Kriegsvorbereitungen gegen Trisolaris war, beginnt der Konflikt in „The Dark Forest“ nun im Ernst. Die große Frage, die sich dabei stellt, ist nicht nur, wie die Menschheit mit der Erkenntnis umgeht, nicht nur nicht alleine im Universum zu sein, sondern von unseren galaktischen Nachbarn auch attackiert zu werden, und wie sich vier Jahrhunderte unter unschönen Bedingungen (Sophons!) darauf vorbereitet. Auf einem Metalevel stellt sich die Frage, wie Liu es schaffen will, eine so geographisch wie temporal umfassende Geschichte zu schreiben und lesenswert zu halten. Ob ihm das gelingt, wollen wir im Folgenden sehen. [continue reading…]

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Rezension: Cixin Liu – The Three-Body-Problem

Cixin Liu – The Three-Body-Problem (Hörbuch) – Cixin Liu – Die drei Sonnen (Hörbuch) (Serie)

Eine der großen TV-Überraschungen des Jahres 2024 ist die Netflix-Serie „The Three-Body-Problem“, eine Adaption des gleichnamigen Romans des chinesischen Science-Fiction-Autors Cixin Liu. Chinesische Literatur, noch dazu auf einem Feld wie der popkulturell dominierten Science-Fiction, ist nicht eben die häufigste für große Blockbuster, aber nichts anderes haben sich die „Game of Thrones“-Schöpfer David Benioff und Dan Weiss als ihr nächstes großes Projekt ausgesucht, um ihre Fähigkeiten in der Adaption scheinbar unverfilmbarer Geschichten zu testen. „The Three-Body-Problem“ wurde erst vor wenigen Jahren ins Englische und noch später ins Deutsche übersetzt, hat aber eine große Fangemeinde gewonnen, zu der auch solch illustre Personen wie Barack Obama oder George R. R. Martin gehören. Ich habe mich, nachdem ich die Serie gesehen habe, an die Bücher gemacht. Das erste will ich nun rezensieren. [continue reading…]

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Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Brian Vaughn – Paper Girls (Serie)

Brian K. Vaughan ist einer der profilierteren und umtriebigeren Comicautoren der letzten zwei Dekaden. Nicht nur hat er zusammen mit J. J. Abrams die ungeheuer einflussreiche Serie „Lost“ geschaffen; er hat auch mehrere epische Comic-Sagas vorgelegt (eine heißt passenderweise „Saga“). Die andere ist Paper Girls. Das Epos hat durch die leider kurzlebige Amazon-Serie größere Bekanntheit erlangt. Es ist nachvollziehbar, dass Amazon sich an dem Stoff versuchte; allzu gut scheint die Geschichte von vier pubertierenden Mädchen auf Selbstfindungstrip durch Zeit und Raum in den aktuellen Zeitgeist zu passen. Vermutlich hoffte man, das nächste „Stranger Things“ zu haben, was immer eine dumme Idee ist. Die gute Nachricht ist, dass Vaughans Geschichte nicht viel mit der Netflix-Serie zu tun hat; die schlechte, dass die miese Marketingstrategie Amazons und die Erwartungshaltung die Serie killten. Aber immerhin bleibt uns der Graphic Novel. [continue reading…]

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