Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Suzanne Collins – Die Tribute von Panem 3: Flammender Zorn (Hörbuch) (Englisch) (Film 1) (Film 2)

Der letzte Roman in der „Tribute von Panem“-Reihe ist für mich bei der Erstlektüre der überraschendste gewesen. Ich wusste von meiner Frau, dass ihr der Roman am wenigsten gefallen hatte, weil er zu wenig Ähnlichkeit zu den ersten beiden und „zu viel Politik“ hatte. Wenig überraschend war ich sehr gespannt darauf. Was ich hier vorgesetzt bekommen würde, hätte ich allerdings nicht erwartet. „Flammender Zorn“ ist für die Romanreihe das, was Ned Starks Tod oder die „Rote Hochzeit“ für „Das Lied von Eis und Feuer“ sind: der Moment, in dem die Autorin deutlich macht, um was es ihr eigentlich geht, in der Erwartungen gebrochen und die zentrale These in den Vordergrund gerückt wird. Bevor wir allerdings in die Analyse gehen, zuerst eine inhaltliche Zusammenfassung. [continue reading…]

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Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ werden mit einem Abschnitt des Textes, der paraphrasiert wurde, angeteasert. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind die einzelnen Teile durchnummeriert; bitte zwecks der Übersichtlichkeit daran halten. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann. Alle Beiträge sind üblicherweise in der Reihenfolge aufgenommen, in der ich auf sie aufmerksam wurde. [continue reading…]

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Der alternative Weg (in den finanziellen Kollaps)

Bevor wir uns alternativen Strategien des Umgangs mit den beängstigenden Zukunftsszenarien zuwenden, müssten sich alle Seiten ein Stück ehrlich machen. Den größten Schritt müssten dabei die politisch Linken machen, welche die Schuldenbegrenzung im Grundgesetz schleifen, doch im Grunde abschaffen wollen. Selbsttäuschungen sind keine Voraussetzung für die Entwicklung eines realitätsnahen Business Case. Meist verkünden in Wahlen siegreiche Parteien, vor Übernahme der Regierungsgeschäfte einen Kassensturz machen zu wollen. Im Politischen ist das eine beliebte Übung, dem demokratischen Gegner neben der Wahlniederlage noch eins mitgeben zu wollen. Doch in Bezug auf die Staatsfinanzen geht es um Grundsätzliches: Das Gemeinwesen fährt an die Wand und der Wähler muss befragt werden, mit welchem Tempo das passieren soll. [continue reading…]

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Suzanne Collins – Die Tribute von Panem 2: Gefährliche Liebe (Hörbuch) (DVD)

Der zweite Band der „Tribute von Panem“-Trilogie ist, wie man im Englischen sagt, ein odd duck. Es ist das kürzeste Werk der Trilogie und gleichzeitig das unabgeschlossenste. Endete bereits „Tödliche Spiele“ mit einem ziemlichen cliffhanger, so gilt das für den zweiten Band gleich doppelt, der das Instrument des unzuverlässigen Erzählers und der beschränkten Sichtweise Katniss‘ zu neuen Höhen treibt. Das soll natürlich nicht heißen, dass der Roman schlecht wäre. Vielmehr bietet er einen für Erstlesende verwirrenden Mix aus Kontinuitäten und Brüchen gegenüber der Handlung und Struktur des ersten Romans, die dabei Katniss‘ Gefühlswelt wiederspiegeln – ein weiterer konzeptioneller Triumph für Collins‘ Romantrilogie. Aber der Reihe nach. [continue reading…]

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Suzanne Collins – Die Tribute von Panem 1: Tödliche Spiele (Hörbuch) (Englisch) (Film)

Ich habe dieser Tage wieder einmal die „Tribute von Panem“ im Unterricht besprochen. Die Romanreihe ist mir über mehrere solcher Einheiten mittlerweile deutlich ans Herz gewachsen und ich lese sie auch privat immer wieder. Mein aktueller Re-Read bietet genügend Anlass für eine ausführliche Rezension, nachdem ich beim letzten Mal nur Jahres- und Monatsberichte abgegeben hatte. Meine eigene Geschichte mit der Trilogie ist etwas verworren: meine Frau war ein Riesenfan der Bücher, aber ich hatte die Prämisse immer als den üblichen YA-Kram abgetan, eine heruntergespülte Version von „Battle Royale“, und der Kinofilm 2012 holte mich auch nicht wirklich ab. Als ich das Buch dann für den Unterricht das erste Mal las, war ich positiv überrascht: es hob sich von der üblichen YA-Literatur durch seine literarischen Qualitäten deutlich ab. Die beiden Folgebände überzeugten mich noch viel mehr. Warum das so ist, will ich nach einer Inhaltsbeschreibung im Folgenden klären. [continue reading…]

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Die Anhänger einer auf den Ausgleich von Steuereinnahmen und Staatsausgaben bedachten Finanzpolitik sind wegen dieser einfachen Denke nicht einfach phantasielos, wie mancher denken mag. Die Finanzwissenschaft hat einige Theorien entwickelt, nach welchen Prinzipien der Staat seine Finanzen steuern könnte. Die politische Linke präferiert die Konjunkturtheorie des britischen Ökonom John Maynard Keynes, der der Staat eine sehr aktive Rolle bei der Steuerung des Wirtschaftszyklus zumaß. In rezessiven Phasen verausgabt die Finanzpolitik dabei mehr als sie einnimmt und tilgt die aufgenommenen Schulden, wenn die Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt. Trotz meines langsam fortgeschrittenen Alters habe ich es in vierzig Jahren politischer Beobachtung nie erlebt, dass Linke für die Rückführung von Krediten plädierten. [continue reading…]

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Vergleiche mit dem Nationalsozialismus sind bekanntlich nicht eben dazu angetan, eine sachliche Diskussion zu ermöglichen. Einerseits ist die Nazi-Diktatur so extrem, so tödlich, so vernichtend, dass es so gut wie nichts gibt, das sich auf demselben Level bewegt (eigentlich eine gute Nachricht), andererseits sind sie gleichzeitig so ubiquitär, dass sie beinahe bedeutungslos sind. In der Debatte um die AfD kommt nicht zuletzt dank Strafverfahren gegen Björn Höcke, Aussagen von AfD-Funktionären und nicht endenden Warnungen immer wieder die Frage auf, inwieweit die Partei denn eine „Nazi-Partei“ sei. Diese Frage lässt sich leicht beantworten: das Wort als solches ist nutzlos. Wer nach Vergleichsmarkern sucht, die in der politischen Kultur der 1920er und 1930er Jahre liegen – uniformierte parteipolitische Schlägertrupps etwa, Vernichtungsrhetorik etc. – wird diese nicht finden. Genauso sinnlos sind Verweise darauf, dass die AfD keine 51%-Mehrheit finden wird. Solcherlei Argumentationen beruhen häufig auf einer krassen Unkenntnis darüber, wie die Nationalsozialisten überhaupt an die Macht kamen. [continue reading…]

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Die Proteste gegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg, die gerade in der westlichen Welt stattfinden, sind hoch umstritten. Besonders auf der politischen Linken werden Vorwürfe gegen Israel wegen “Genozid” und gegen den Westen für seine Unterstützung Israels erhoben, während auf der Rechten harsche Kritik an den Protestierenden geübt wird, weil diese Partei für die Terrororganisation Hamas ergriffen. Wir versuchen, die politischen und medialen Prozesse dahinter zu analysieren.

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(Musik: Intro aus Accou – Sarabande BWV 1002 (Partita No.1 for violin solo in B-minor), Outro aus Accou – Bourree (I.S. Bach BWV 1002, Violin Partita No 1 in B minor))

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Finanzpolitik am Scheideweg

Nicht erst seit dem wegweisenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sondertopfstrategie der Ampelkoalition wird eine Reform der Schuldenbremse heiß diskutiert. Während weltweit das Schuldenwachstum keine Grenzen kennt, spart sich Deutschland der Zielmarke der Maastricht-Verträge entgegen, zuverlässig, wie das bei seriösen Geschäftspartnern so ist. Die Pandemie hat Anfang des Jahrzehnts tiefe Schleifspuren in die öffentlichen Haushalte gezogen. Nun geht es um eine Neusortierung der wirtschaftlichen Verhältnisse, mit tiefen Taschen wird um die Business Eliten gekämpft. Grüne und Sozialdemokraten wollen dabei sein, zumindest so lange sie noch regieren dürfen. Zudem haben sie ein typisch deutsches Problem. Sind in solch besonderen Wachstumszeiten Sparappelle noch angemessen? Und wer belügt sich eigentlich selbst? [continue reading…]

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Anmerkung: Dieser Post war für den 2.5. geplant, aber aus irgendeinem Grund hat WordPress ihn nicht veröffentlicht. Daher mit Verspätung. Hab mich schon gewundert dass keine Kommentare kommen…

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