Bücherliste 2015/17

Bücher sind der Schlüssel zur Welt, und es gibt praktisch unendlich viele davon auf der Welt, und jedes Jahr kommen neue hinzu. Da das Leben kurz ist, möchte man nicht unbedingt mehrere Bücher anfangen und irgendwann feststellen, dass sie Mist sind und man bisher seine Zeit verschwendet hat. Andererseits ist es oft schwer, an gute Ideen für neue Bücher heranzukommen, wenn man sie nicht gerade durch Zufall findet. Ich stelle daher hier meine Bücherliste 2015/17 (letztes Jahr vergessen eine zu schreiben wie es aussieht) vor, die zwar nicht alle Bücher enthält, die ich in diesem Zeitraum gelesen habe, aber alle, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Vielleicht findet ja jemand etwas Interessantes darin. Die meisten Bücher habe ich auf Englisch gelesen; wo vorhanden, habe ich Links auf die deutschen Versionen beigefügt. Alle Links führen direkt zu Amazon, und wer die Bücher über diese Links bestellt sorgt dafür, dass ein kleiner Teil des Preises von Amazon an mich geht. Kapitalismus!

Die Rosahelllau-Falle – Für eine Kindheit ohne Rollenklischees

Sehr empfehlenswertes Buch zum Grundproblem der Gender-Normierung bei Kindern. Beschäftigt sich mit unbewussten Klischees, ein bisschen Hirnforschung, dem Einfluss von Werbung, viel Kindergarten, Peer-Groups und so weiter. Ist gut geschrieben und schnell gelesen sowie sauber recherchiert (mitsamt Fußnoten und Quellenapparat). Als Einstieg in die Thematik absolut zu empfehlen.

PostwarDie Geschichte Europas nach dem Zweiten Weltkrieg

Tony Judts Europäische Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg ist ein absolutes Standardwerk. Das Grandiose ist, dass er seine Betrachtungen jeweils östlich und westlich des Eisernen Vorhangs macht und nicht eine westzentrierte Geschichte aufzieht. Auch Südeuropa wird ausführlich besprochen, so dass tatsächlich eine gesamteuropäische Geschichte entsteht. Das Buch ist allerdings nichts für Einsteiger; Judt setzt ein gewisses Grundlagenwissen voraus.

The Rise and Fall of American Growth

Dieses hervorragende Buch untersucht die Entwicklung des amerikanischen Lebensstandards von 1870 bis 1970. Das Buch ist vollgepackt mit Informationen, die man in politischen Überblickswerken nicht findet – vom Wandel der Wohnbedingungen über den Wandel der Esskultur zum Siegeszug des Automobils ist alles dabei. Absolute Empfehlung, sollte man gelesen haben!

The Storm before the Storm

Der durch seine Podcasts berühmt gewordene Mike Duncan hat sein erstes Buch vorgelegt, in dem er die Vorbedingungen für den Aufstieg von Pompeius, Crassus und Caesars erklärt, also die Geschichte vom Ende des Zweiten Punischen Kriegs bis zu Sulla. Packend geschrieben, sauber recherchiert, mit gutem Problembewusstsein, kann nur empfohlen werden.

We Were Eight Years in Power

Ta-Nehisi Coates‘ acht große Essays aus den acht Regierungsjahren Obamas sind hier zusammengefasst. Vor jedem Essay steht eine Betrachtung Coates‘ aus heutiger Sicht, in der er sehr selbstkritisch mit sich selbst, seinen Thesen und der Frage, ob sie sich gehalten haben, ins Gericht geht. Wer die USA der letzten acht Jahre aus Sicht der afroamerikanischen Bevölkerung verstehen will kommt um dieses absolut grandiose Werk nicht herum.

What Happened

Ich habe Hillary Clintons Rückschau auf den Wahlkampf 2016 bereits im Blog rezensiert.

Leviathan Wakes (The Expanse 1)Leviathan Erwacht (The Expanse 1)

„The Expanse“ ist eine Science-Fiction-Serie von zwei unter Pseudonym James S. A. Corey schreibenden Autoren, die mittlerweile von Netflix in einer sehr sehenswerten Serie adaptiert wurde. Die Bücher sind ebenfalls lesenswert. Im ersten Band wird die Geschichte der Entdeckung einer außerirdischen Lebensform und dem Konflikt darüber durch die verschiedenen Machtgruppen des mittlerweile kolonisierten Sonnensystems erzählt.

Caliban’s War (The Expanse 2)Calibans Krieg (The Expanse 2)

Calibans Krieg ist deutlich politischer als Leviathan Erwacht und befasst sich überwiegend mit den Nachwehen und der Auflösung der Ereignisse aus dem ersten Buch. Der Konflikt zwischen Erde und Mars spielt eine Hauptrolle.

Abaddon’s Gate (The Expanse 3)Abaddons Tor (The Expanse 3)

In Abaddons Tor entdeckt die Menschheit ein Tor zu den Sternen, aber bevor sie es nutzen kann, muss sie sowohl seinen Sicherheitsmechanismus überwinden als auch interne Konflikte lösen.

Drift: The Unmooring of American Military Power

Rachel Maddow, die berühmte MSNBC-Moderatorin, hat in diesem kleinen Büchlein eine großartig knappe und informative Zusammenfassung der US-Sicherheitspolitik dargelegt. Anschaulich stellt sie dar, wie das Pendel zwischen Kongress und Präsident hin- und herschwingt und wie die Versuche, das Militär unter ziviler Kontrolle zu belassen, immer wieder aufgeweicht werden.

A Feast for Crows (ASOIAF 4)Zeit der Krähen und Die Dunkle Königin

Ich lese „Das Lied von Eis und Feuer“ im Allgemeinen mehrmals jährlich. Wer es noch nicht kennt sollte es dringend lesen, daher hier vor allem die Links. 🙂

Between the World and MeZwischen Mir und der Welt

Ta-Nehisi Coates‘ berühmtes Essay in Form eines Briefs an seinen Sohn gibt einen faszinierenden Einblick in die Lebenswirklichkeit des schwarzen Amerika und ist grandios geschrieben.

A Storm of Swords (ASOIAF 3)Sturm der Schwerter und Königin der Drachen

Ich lese „Das Lied von Eis und Feuer“ im Allgemeinen mehrmals jährlich. Wer es noch nicht kennt sollte es dringend lesen, daher hier vor allem die Links. 🙂

Twilight of the Elites

Chris L. Hayes, der bekannte Moderator der MSNBC-Talkshow „All In With Chris Hayes“ hat 2012 dieses mehr als empfehlenswerte Buch geschrieben. Er betrachtet darin wie sich die Elite der US immer mehr abkapselt und inzestuös vermehrt und keine Neuzugänge mehr zulässt. Viele seiner Beobachtungen waren ihrer Zeit weit voraus, und liest man sie mit dem Wissen um den Wahlkampf 2016, so kann man vor Hayes‘ analytischem Scharfblick nur den Hut ziehen.

A Clash of Kings (ASOIAF 2)Der Thron der Sieben Königreiche und Die Saat des Goldenen Löwen

Ich lese „Das Lied von Eis und Feuer“ im Allgemeinen mehrmals jährlich. Wer es noch nicht kennt sollte es dringend lesen, daher hier vor allem die Links. 🙂

A Game of Thrones (ASOIAF 1)Die Herren von Winterfell und Das Erbe von Winterfell

Ich lese „Das Lied von Eis und Feuer“ im Allgemeinen mehrmals jährlich. Wer es noch nicht kennt sollte es dringend lesen, daher hier vor allem die Links. 🙂

Audacity: How Barack Obama defied his critics and remade America

Jonathan Chait legte mit diesem Buch im Januar 2017 die definitive Obama-Fanboy-Abrechnung vor und zeigt dem aufgeschlossenen Leser, dass Obama tatsächlich einer der größten Präsidenten aller Zeiten ist und dass viele seiner historischen Errungenschaften auch von Trump nicht zurückgedreht werden können. Ein Hoffnungstropfen für enttäuschte Liberale.

Dynasty: The Rise and Fall of the House of CaesarDynastie: Glanz und Elend der römischen Kaiser von Augustus bis Nero

Tom Hollands Bücher über die römische Geschichte zeichnen sich durch ihren ganz eigenen, hypnotischen Stil aus. Holland ist ein Meister der historischen Erzählung und vermag es, die alten Quellen überaus lebendig wiederzugeben – nur um dann kunstvoll Zweifel darüber zu sähen, wie viel davon wir eigentlich tatsächlich glauben können.

Strategy: A History

Dieses Standarkwerk von Oxford History ist ungeheur trocken, aber wer sich für das Thema interessiert – Strategie wird taktisch und strategisch aus militärischer Sicht, aber auch politisch und wirtschaftlich untersucht – bekommt von Aristoteles bis heute einen umfassenden Überblick über strategische Theorie.

Poor Economics: A Radical Rethinking of the Way to fight PovertyPoor Economics: Plädyoer für ein neues Verständnis von Armut

Absolut empfehlenswertes Werk zur Entwicklungspolitik, das tatsächlich radikal andere Ansätze geht und vor allem mit Empirie untersucht, ob Maßnahmen erfolgreich sind und der Frage nachgeht, welche Maßnahmen in der Kosten-Nutzen-Relation am besten sind und warum Menschen eigentlich arm sind. Besonders faszinierend sind die Kapitel, die sich mit dem ökonomischen Entscheidungsverhalten von Armen befassen – und die einen selbst die eigene Position in einer entwickelten Gesellschaft mit ganz anderen Augen sehen lassen.

Empire of Liberty: A History of the Early American Republic

Dieser Band aus der Reihe „Oxford American History“ befasst sich mit dem Ende des 18. Jahrhunderts, als die USA zwar ihre Unabhängigkeit gewonnen hatten, das Ergebnis ihres Experiments aber auf Messers Schneide stand. Der Buchtitel ist dabei durchaus ambivalent zu verstehen, denn natürlich waren bei weitem nicht alle Menschen in diesem neuen Reich frei.

American Maelstrom

Der Autor Michael Cohen legte pünktlich zur Wahl 2016 dieses packende Übersichtswerk vor, in dem er die politischen Geschehnisse des „wilden Jahrs“ 1968 in der amerikanischen Politik betrachtet. Die Ähnlichkeiten mit den Entwicklungen von 2016, besonders was die Polarisierung beider Lager und den Aufschwung des Rassismus‘ angeht, sind tatsächlich faszinierend wie ominös. Cohen versteht sich aber auch darauf die Unterschiede herauszuarbeiten und zu zeigen, wo die Ereignisse von 1968 keine Relevanz für heute aufweisen und erweist sich auch als Legendenzerstörer, wenn er sich etwa mit der Kandidatur Bobby Kennedys befasst. Für einschlägig Interessierte ein absolutes Muss.

Restless Giant: The US from Watergate to Bush v Gore

Ein weiterer Teil der Oxford American History, das sich mit der jüngeren amerikanischen Geschichte beschäftigt. Die Werke zeichnen sich generell durch ihre wissenschaftlich saubere Argumentation und gute Recherche aus, die praktisch völlig frei von Vorurteilen bleibt und beide Seiten der Debatte darstellt, wo es eine Debatte gibt. Die Werke sind daher für Einsteiger in die US-Geschichte hervorragend geeignet.

MockingjayTribute von Panem: Flammender Zorn (Teil 3)

Der dritte Teil der Tribute von Panem ist der mit Abstand fesselndste und verstörendste der Reihe. Wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, geht Autorin Suzanne Collins wahrhaft mutige Wege mit ihrer Geschichte und der Hauptperson Katniss. Die Leitmotive und Themen des Buchs – von Kollektivismus vs. Individualismus, von Grenzen der Moral zu PTSD ist alles enthalten – sind schwer verdaulich und fordern den Leser heraus, selbst wenn seine Jugend schon länger zurückliegt.

Catching FireTribute von Panem: Gefährliche Liebe (Teil 2)

Der zweite Teil der Tribute von Panem überrascht mit einigen deutlichen Wendungen, die das Buch klar von der klischeebeladenen Resterampe der Jugendromane abheben, die die Regale der Buchläden überlastet. Absolut lesenswert, auch für Erwachsene.

Grand Expectations: The US, 1945-1974

Ein weiterer Teil der Oxford American History, das sich mit der jüngeren amerikanischen Geschichte beschäftigt. Die Werke zeichnen sich generell durch ihre wissenschaftlich saubere Argumentation und gute Recherche aus, die praktisch völlig frei von Vorurteilen bleibt und beide Seiten der Debatte darstellt, wo es eine Debatte gibt. Die Werke sind daher für Einsteiger in die US-Geschichte hervorragend geeignet.

Freedom from Fear: The American People in Depression and War, 1929,1945

Ein weiterer Teil der Oxford American History, das sich mit der amerikanischen Geschichte beschäftigt. Die Werke zeichnen sich generell durch ihre wissenschaftlich saubere Argumentation und gute Recherche aus, die praktisch völlig frei von Vorurteilen bleibt und beide Seiten der Debatte darstellt, wo es eine Debatte gibt. Die Werke sind daher für Einsteiger in die US-Geschichte hervorragend geeignet.

Fateful Choices: Ten Decisions that Changed the Course of History

Ian Kershaw zeigt in diesem Buch zehn schicksalhafte Entscheidungen der Jahre 1940 und 1941, die den Verlauf des Zweiten Weltkriegs und damit der modernen Menschheitsgeschichte entscheidend prägen. Von Churchills Entscheidung weiterzukämpfen zu Hitlers Angriff auf die Sowjetunion zu Pearl Harbor und der deutschen Kriegserklärung an die USA sind alle relevanten Punkte enthalten. Was das Buch so faszinierend und informativ macht ist, dass Kershaw einerseits die Entscheidungsprozesse und beteiligten Personen/Standpunkte nachzeichnet als auch andererseits die Alternativen aufzeigt, die existiert hätten, wodurch der Leser ein Tiefenverständnis der Entscheidungen erreicht.

The World of Ice and FireDie Welt von Eis und Feuer

Für Fans der „Lied von Eis und Feuer“-Reihe bietet dieses wunderschön gestaltete, vollfarbige Buch eine wahre Fundgrube nerdiger Informationen. Nicht ganz so voll gepackt wie das Silmarillion, aber dafür deutlich lesbarer ist es für alle Fans ein Muss.

From Colony to Superpower: US Foreign Relations

Dieses Buch befasst sich, wie der Titel schon sagt, mit der Geschichte der amerikanischen Außenpolitik. Der Autor schafft es dabei außerordentlich gut, verschiedene Phasen herauszuarbeiten und zu zeigen, wie sich die Prämissen der US-Außenpolitik änderten.

The Glorious Cause: The American Revolution

Ein weiterer Teil der Oxford American History, das sich mit der amerikanischen Geschichte beschäftigt. Die Werke zeichnen sich generell durch ihre wissenschaftlich saubere Argumentation und gute Recherche aus, die praktisch völlig frei von Vorurteilen bleibt und beide Seiten der Debatte darstellt, wo es eine Debatte gibt. Die Werke sind daher für Einsteiger in die US-Geschichte hervorragend geeignet.

The Hunger GamesTribute von Panem: Tödliche Spiele (Teil 1)

Ich hatte das Buch ursprünglich nur gelesen, weil ich es mit einer achten Klasse im Unterricht besprechen wollte. Ich kannte den Film und fand ihn sehr unterwältigend, aber das Buch ist wirklich deutlich besser. Hervorragend geschrieben und voller Motive, Charakterentwicklungen und wichtiger Themen ist es sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene absolut empfehlenswert.

A Knight of the Seven KingdomsDer Heckenritter: Das Urteil der Sieben

George R. R. Martin schrieb nicht nur die herausragende „Das Lied von Eis und Feuer“-Buchserie und den oben vorgestellten Welt-Band, sondern auch drei Novellen, die in der Welt spielen. Absolut lesenswert, sollte man sich unbedingt anschaffen. Die Bücher sind auch als Comics verfügbar.

What Hath God Wrought: The Transformation of America 1815-1848

Ein weiterer Teil der Oxford American History, das sich mit der amerikanischen Geschichte beschäftigt. Die Werke zeichnen sich generell durch ihre wissenschaftlich saubere Argumentation und gute Recherche aus, die praktisch völlig frei von Vorurteilen bleibt und beide Seiten der Debatte darstellt, wo es eine Debatte gibt. Die Werke sind daher für Einsteiger in die US-Geschichte hervorragend geeignet.

Erzählmirnix

Fettlogik überwinden

Über dieses Buch und seine Wirkung auf mich habe ich bereits im Blog geschrieben.

Das Versagen der Intellektuellen: Eine Verteidigung des Konsums gegen seine deutschen Verächter

Ein in Deutschland immer wieder auftretendes Thema ist die traditionell konservative Konsumfeindlichkeit. Das Buch ist leider alles andere als packend geschrieben, aber das Thema selbst scheint mir wichtig genug, es in die Liste hier aufzunehmen.

Mad Men Carousel

Matt Stoller Seitz ist einer der profiliertesten Film- und Fernsehkritiker unserer Zeit, und Mad Men ist eine der besten je gemachten Serien. Wer an gut geschriebener Analyse zu jeder einzelnen Mad-Men-Folge interessiert ist, sollte sich unbedingt dieses Buch besorgen.

Die Deutsche Frage und das Europäische Staatensystem 1815-1871

Anselm Doering-Manteuffel hat in diesem Klassiker eine gute Übersicht zur Wechselbeziehung zwischen den europäischen Staaten und der Entstehung (oder Nicht-Entstehung) eines deutschen Nationalstaats geschrieben.

Breaking Bad 101

Alan Sepinwall, der Großmeister der Serienanalyse und -kritik, hat ein Begleitbuch zu einer der besten Serien aller Zeiten, Breaking Bad, geschrieben. Jede einzelne Folge wird analysiert. Für jeden Fan sollte das ein Pflichtkauf sein.

Ordnung durch Terror

Diese Gemeinschaftsarbeit von Jörg Baberowski und Anselm Doering-Manteuffel vergleicht die nationalsozialistische und kommunistische Gewaltherrschaft in Osteuropa und arbeitet heraus, wie sich beide gegenseitig bedingen, wo ihre Unterschiede und wo ihre Gemeinsamkeiten liegen. Kurz und knapp, gut geschrieben und absolut lesenswert, setzt aber gewisse Grundkenntnisse voraus.

Ohne Schulden läuft nichts

Thomas Strobls Klassiker liest sich heute noch so flott wie bei seinem Erscheinen, auch wenn einige seiner Beispiele mittlerweile veraltet sind. Als Übersicht über den Themenkomplex „Schulden“ und Ideenanstoß bleibt es weiterhin spannend, auch wenn Strobl sich mittlerweile etwas davon distanziert.

Legionär in der Römischen Armee: Der ultimative Karriereführer

Ein absolut grandioses Buch. Im Stil eines Karrieführers geschrieben erklärt es die einzelnen Stationen eines Legionärs, von der Anwerbung zur Ausrüstung hin zu den einzelnen Gliederungen und einer Empfehlung, wohin man sich am besten versetzen lässt. Auf die Art bekommt man Arbeitsweise und Alltag der Legionen super anschaulich erklärt. Von dieser Art Buch sollte es für andere Epochen noch deutlich mehr geben. Ich habe es schon mehrmals gelesen, ein absoluter Genuss.

{ 7 comments… add one }
  • Jens 22. Dezember 2017, 14:12

    Danke. Ich werde mir ein paar zulegen.

    Scheinbar hast du außer lesen keine anderen Hobbys 😉

    Bei „The Glorius Cause“ wird allerdings auf das Hörbuch verlinkt, da verliert der „Kapitalist“ Tantiemen, wenn man die gedruckte Version haben will.

    • Stefan Sasse 22. Dezember 2017, 14:38

      Korrigiert, danke! Ich lese sogar recht wenig; das meiste sind Audible-Bücher auf dem Arbeitsweg.

  • Ariane 22. Dezember 2017, 17:00

    Vielen Dank, sehr gute Idee!
    Da hab ich zu Expanse gleich mal eine Frage: Kann man den zweiten Band lesen, ohne sich serientechnisch zu spoilern?

    Und als Tipp für andere Interessierte: gerade wenn man die Serie kennt, lieber die englische Version lesen. Auf Deutsch siezen sich quasi alle, das hat mich ganz wuschig gemacht.

    • Stefan Sasse 22. Dezember 2017, 17:44

      Brrrrrr.
      Der zweite Band löst den Plot vollends auf. Denks dir wie beim ersten: ungefähr vier Episoden dürften dir gespoilert werden.

  • DDD 24. Dezember 2017, 08:29

    Hallo Stefan,

    woher hast du die Info dass Strobl sich inzwischen von seinem Buch distanziert?

    • Stefan Sasse 24. Dezember 2017, 11:31

      Er hatte sowas getwittert, als er noch auf Twitter war. À la „Würde heute fast nichts mehr so schreiben“.

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