CDU-Terroristen aus Ceuta reformieren die Klimadebatte im Beutelsbacher Konsens – Vermischtes 13.08.2026

Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.

Es ist sicherlich aufgefallen, dass ich gerade nur noch wenig schreibe. Die aktuelle Folge besteht daher teils aus alten Links und ist eher knapp gehalten. Ich schreibe bald ausführlicher etwas zum Stand des Blogs.

Fundstücke

1) Terror

Angesichts der Anschläge auf dem CSD gab es eine Reihe von Artikeln, die sich mit der Frage der Terrorbekämpfung beschäftigten. So stellt etwa Fidelius Schmidt im Spiegel die entscheidende Frage: „Der Staat hat die Aufgabe, seine Bürger zu schützen. Aber wie?“ Das Problem beim Terror ist, dass ein vollständiger Schutz nicht möglich ist. Vor allem bei geistig verwirrten Tätern ist Prävention extrem schwierig, handelt es sich doch nicht um ein planendes Netzwerk, und die Schwelle für diese individuellen Terrorakte ist extrem niedrig. Mir scheint, dass ein entscheidender Puzzlestein die Mentalität ist: wenn es en vogue ist, solche Anschläge durchzuführen, passieren sie öfter, ähnlich wie die Selbstmordraten zunehmen, wenn prominent über einen Selbstmord berichtet wird. Und dazu gehört natürlich, ein weiterer Puzzlestein, auch die Größe der relevanten Subgruppen in der Bevölkerung, sprich: wie viele terroraffine Leute gibt es? Auch die Situation in den Gefängnissen stellt sicher auch ein kleines Puzzleteil dar, wo der Anteil der Menschen ohne Deutschkenntnisse und Migrationshintergrund stetig steigt und Resozialisierung kaum durchgeführt wird oder werden kann, neben dem ohnehin bekannten Effekt, dass viele Leute erst im Gefängnis radikalisiert werden. Eine schwierige Gemengelage, will man tatsächlich etwas Substanzielles tun.

Indessen wird bemerkenswerterweise ausgerechnet in der Welt auf eine andere Dimension hingewiesen: Die Queerfeindlichkeit der Rechten wird unterschätzt. Absolut korrekt. Ebenso Recht hat Jacques Schuster im selben Blatt, wenn er Versuche der Linken, jetzt irgendwelche Queer-Rechte ins Grundgesetz zu schreiben, verächtlich als „Tage der Trittbrettfahrer“ abtut. Solcherlei Aktivismus ist wirklich nicht besonders schön.

2) CDU

Eine kleine Sammlung zur CDU und Friedrich Merz. Gegen das ewige Gejammer hat Jacques Schuster den nicht falschen Einwurf „Wer in der Küche stehen will, hat gefälligst die Hitze zu ertragen“ zu bieten. Dass Merz‘ Hintergrund als krasser Unternehmer und Investor bei Blackrock eine Legende ist, ist eigentlich hinreichend bekannt, aber für das Verständnis des Mannes sicherlich immer eine Wiederholung wert. Warum er so viel Kritik innerhalb der Politik auf sich zieht, erkennt man gut in „Merz verstößt konsequent gegen die politische Kultur der BRD„, denn das ist schlicht korrekt. Diese Erinnerung an Thorsten Freis Wahlkampflügen kommt ebenfalls passend; ich habe zum gleichen Thema eine kurze Tweetreihe geschrieben. Andres Püttmann schreibt für die Blätter einen Grundsatzartikel zur Richtungsdebatte der Union, dem ich grundsätzlich zustimmen würde. Das rechtskonservative Paralleluniversum sieht man in diesem Gauweiler-Beitrag: „Männer mit Hundemasken – warum wählt der CDU-Spitzenkandidat diese Kulisse?“ Das klingt inzwischen echt wie FOX News. Ohne solide Kenntnis der Blase versteht man nicht mal die Überschrift.

Völlig irre ist der Diskurs um den Auftritt von Dieter Hallervorden bei der Ost-CDU. Wie es jemand als eine gute Idee sehen kann, die eigene Partei auf dem eigenen Parteitag anzugreifen, ist mir völlig schleierhaft („Warum ich es verteidige, mit Dieter Hallervorden zu sprechen“). Ein Wahlkampf ist doch keine Diskussionsveranstaltung! Zwischen solchem Blödsinn und der Blockade der Rentenreform („Rente mit 63: Der Widerstand der Ost-Ministerpräsidenten ist gefährlich und dreist„) scheint mir die CDU gerade in einer regelrechten Spaltung zu sein, die noch richtig gefährlich werden könnte.

3) Reformdiskurs

Im Reformdiskurs sehen wir einmal mehr das Problem mit der schiefen Interessenlage: so sprechen sich die Arbeitgeber dafür aus, die Renten zu kürzen, wollen aber unbedingt die Frührente erhalten. Warum? Weil die ihnen Flexibilität beim Abbau ihres Personals erlaubt. Denn die Wirtschaft will im Großen und Ganzen keine alten (55+) Arbeitnehmenden, eine Grundwahrheit, an der die ganze Rentendebatte krankt, weil die Annahme ist, dass es irgendwie massig Arbeitsplätze für 67jährige geben würde, die 40 Stunden die Woche malochen – was einfach nicht der Realität entspricht. Wer dazu mal wieder die Apokalypse lesen will, ist bei Ulf Poschardt aufgehoben: Wenn die Rente mit 63 nicht abgeschafft wird, ist die Regierung gescheitert. Meine Güte! A propos realitätsfern: „Der Königsweg zur sicheren Rente„.

In der Autobranche indessen kann die Financial Times einmal mehr aufzeigen, wie sehr die Chinesen den Markt beeinflussen und dominieren.

Auch wenn ich gerade viel Jacques Schuster zitiere, so ist seine Kritik an den Wahlrechtsreformvorschlägen (und anderen) („Unsere Väter und Mütter der Verfassung waren klüger als wir„) doch eine, die mir behagt.

Wer mal wieder ein Beispiel braucht, warum Entbürokratisierung so schwierig ist, findet in der rechten Kampagne gegen Klingbeils Vereinsreformen etwas. Immer, wenn man etwas selbst für gut hält, ist es eben total wichtig und keine Bürokratie. Und weil die Maßnahme nicht bedeutend genug ist im Vergleich zur Schärfe des Widerstands, passiert es dann nicht. Solche Kleinigkeiten wiederholen sich den ganzen politischen Prozess hoch und runter.

4) Beutelsbacher Konsens

Der Lehrer Max Heckel hat mit seiner Klage gegen seine Abmahnung, die er hier im Interview mit dem Spiegel erklärt, eine Menge Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Er erklärt offen, einen Präzedenzfall für den Umgang mit der AfD im Unterricht schaffen zu wollen. Sein Anliegen ist grundsätzlich schon lobenswert, nur bin ich von dem, was ich von seinem Fall lese, nur eingeschränkt überzeugt. Ich bin kein Jurist, und er mag durchaus Recht haben, aber für mich bewegen sich seine Äußerungen mindestens ziemlich hart am Rand des Beutelsbacher Konsens‘, wenn nicht knapp auf der anderen Seite. Aber vielleicht liege ich falsch, und das Gericht bestätigt ihn. So oder so haben das Kultusministerium und die Schule sich mit ihren Verwicklungen zur AfD und dem vorauseilenden Gehorsam auch keinen Gefallen getan. Gefühlt sieht in der Affäre niemand gut aus.

5) Klima

Den Flüssen geht das Wasser aus und kaum jemand stört sich daran – die Spiegelüberschrift trifft den Nagel auf den Kopf. Wie die Klimakrise wegignoriert wird, ist echt der Wahnsinn. Die Zahlen sind so eindeutig wie kaum etwas; die Sommer werden immer heißer. Die Krise ist bereits da und wird immer schlimmer, und die Reaktion ist Achselzucken. Ich hatte letzthin das Thema kurz mit einem engen Familienmitglied, das meinte, dass man eh nichts mehr machen könne, weil alles, was man tue, die Lage ja nicht besser mache. Ich versuchte reichlich entgeistert auf das Fakt aufmerksam zu machen, dass es SCHLIMMER wird, und dass es darum geht, dass es WENIGER SCHLIMM wird, aber das geht in die Köpfe der Leute nicht rein.

6) Ceuta

Der Umgang mit Georg Restle und seiner Bemerkung zu der marokkanisch-amerikanisch-israelischen Verschörung ist eigentlich auch ein Meinungsfreiheitsthema. Die massiven Angriffe und Forderungen, ihn zu feuern, hatten merkwürdig wenig Gegnerschaft bei den rechten Medien, die sonst bei allen Ausfällen so sehr für Meinungsfreiheit streiten (dort wird stattdessen „die Georg-Restle-Verschwörung“ besprochen). Indessen ist einfach nur noch albern, wie im Bestreben des virtue signalling im Kampf gegen „Antisemitismus“ genau diesem Anliegen ein Bärendienst erwiesen wird. Die ständigen Sprechverbote führen vor allem dazu, dass gerade mehr und mehr der Antisemitismus zurückkehrt und massive Kritik an „den Juden“ en vogue wird – ironischerweise gerade auch deswegen, weil diese selbsternannten Verteidiger einen typisch antisemitischen Topos selbst nutzen. Netanyahu ist nicht Israel, und Israel ist nicht „die Juden“. Wenn aber die Moralisten ständig diese Gleichsetzung aufmachen, schaden sie ihrem eigenen Anliegen.

Indessen steht für die Welt fest: „Nur das Ende des individuellen Rechts auf Asyl kann Europa retten“. Das ist genau die Art der Reaktion, die Schuster weiter oben kritisierte: man will massive Dinge durchbringen, indem man aktuelle Geschehnisse ausnutzt, die man halt schon immer geglaubt hat. Die Radikalisierung dieses Blattes ist wirklich furchterregend. 

Resterampe

a) Sommer mit Kindern: Wie Summer Camps in den USA den Ferienalltag prägen

b) Europäische Industriepolitik in einem Tweet. 

c) Die Democrats haben die Republicans in der Kompetenzzuschreibung bei Immigration überholt.

d) Weiter zur Einflussnahme der Trumpregierung auf Wahlen.

e) Die Democrats bleiben ihrem Mitte-Kurs weitgehend treu.

f) Man liebt diese Verfassungstreue bei den Konservativen.

g) Noch mehr Belege für die Schädlichkeit der AfD-Politik für ihre eigenen Wählenden.

h) Relevanz der Degrowth-Leute.

i) Der Markt erfüllt die Rolle des Staates beim Wohnungsbau konsistent nicht.

j) Trump wirkt. Die Masernraten in den USA steigen massiv.

k) Ausführliche Reportage in der ZEIT über den wirtschaftlichen Erfolg Polens.

l) Einer der zerstörerischsten Fehltritte der CDU der letzten Jahre ist die völlige Verfemung von Moral.

m) Vor diesen 1000 Juristen muss man sich fürchten. „Ein Geisterfahrer? Tausend!“

n) A GAME OF THRONES at 30.

o) US-Gericht entscheidet: Kein ausreichender Kinderschutz – Meta soll hohe Strafe zahlen. Sehr gut.

p) Warum man Linken keinen Zentimeter geben sollte. Der Radikalismus das eine, die Übernahme von amerikanischen Floskeln ins Deutsche das andere.

q) Lesenswerter Thread zur Belastung Berliner Notaufnahmen wegen Clankriminalität. Ich kanns mir echt vorstellen.

r) Die Steuern in Großbritannien sind höher als in Deutschland.

s) Mal wieder vorschnelle Verurteilungen.

t) Hans-Georg Maaßen könnte auch ein linker Parodieaccount sein, das lässt sich echt kaum unterscheiden.

u) Autsch.

v) Gespräche sind nur mit Rechten erlaubt, nicht mit Linken. Ich sag’s ja immer, dieses Gerede von Meinungsfreiheit hätte man nie ernstnehmen dürfen.


Fertiggestellt am 13.08.2026

{ 41 comments… add one }
  • derwaechter 13. August 2026, 10:19

    5) Genau! Das ist ja kein binäres Phänomen sondern jedes vermiedene Zehntelgrad ist gut.

    Und zum Thema, was wir machen spielt ja eh keine Rolle, las ich vor kurzem in der grünen Hauspostille FT einen gutes Zitat. Da musste ich auch an die vielen Kommentare hier denken die unsere relative Bedeutungslosigkeit immer wieder als Argument bringen:

    „And please don’t say your country’s net zero efforts are pointless when it only accounts for a few per cent of global emissions. This buck-passing claim is made in dozens of countries, even though their combined emissions exceed China’s.“

    Aus „How to stop global warming“ https://www.ft.com/content/e16ec916-08ad-4f87-9b62-e42e9f28a59c?syn-25a6b1a6=1

    • Sören 14. August 2026, 16:26

      >This buck-passing claim is made in dozens of countries, even though their combined emissions exceed China’s.

      Zumal „aber China stößt viel mehr aus“ ja auch ausklammert, dass China für uns haufenweise fabriziert, von Verbraucherelektronik bis hin zu Autos.

    • Erwin Gabriel 21. August 2026, 15:31

      @ derwaechter 13. August 2026, 10:19

      Und zum Thema, was wir machen spielt ja eh keine Rolle, las ich vor kurzem in der grünen Hauspostille FT einen gutes Zitat. Da musste ich auch an die vielen Kommentare hier denken die unsere relative Bedeutungslosigkeit immer wieder als Argument bringen:

      Ändert zum einen nichts an der relativen Beduetungslosigkeit, und zum anderen geht es darum, dass wir mit der EU zusammen eine Vereinbarung haben, darauf hinarbeiten, und die nun unter hohen Kosten verschärfen wollen, ohne dass es was bringt.

  • DerDieDas 13. August 2026, 10:21

    3) Die Union verfügt über keinerlei volkswirtschaftliche Expertise, da die Union im Grunde genommen eine Lobbyorganisation der Unternehmen ist.
    Das beweist nicht nur der sog. «Wirtschaftsrat der CDU», der alles andere als ein Wirtschaftsrat der CDU ist. Es handelt sich tatsächlich um eine Lobbyorganisation der Wirtschaft mit privilegierten Zugang zur Spitze der CDU, unter anderem durch die Teilnahme seiner Präsidentin als «ständiger Gast» (mit Rederecht, ohne Stimmrecht) an Sitzungen des CDU-Bundesvorstands.
    Das beweist auch die Tatsache, dass CDU/CSU über 18 Mio. € von Unternehmen, Verbände, etc. bekommen, während SPD/Grüne/AgD/Linke zusammen (!) insgesamt gerade einmal ca. 4,3 Mio. € erhalten!
    Die CDU wird als «wirtschaftskompetent» und «Partei der ausgleichenden Mitte» wahrgenommen, obwohl sich die wirtschaftshörige Politik der Union mittlerweile von den Interessen der Mehrheit der Bevölkerung abgekoppelt hat.
    Das beweist auch auch die vom Kanzlerpraktikant mit seiner «Bereitschaft zu Veränderungen». «Jeder wird etwas geben müssen» hat der Kanzlerpraktikant gesagt und für die arbeitende und arbeitslose Bevölkerung die Senkungen ihres Lebensstandards angekündigt. Was auffällt: Die «Bereitschaft zu Veränderungen» sieht bei den Unternehmen so aus, dass diese bis 2029 beeindruckende ca. 46 Milliarden € … mehr auf dem Konto haben werden (zumindest ca. 90 % davon, also ca. 41 Mrd. €). Von einer «Bereitschaft zu Veränderungen» bei großen Erbschaften, Vermögen und Einkommen ganz zu schweigen! Da wird jede «Veränderung» von der CDU kategorisch abgelehnt. Nun gut, das stimmt nicht ganz, die Steuerbelastung der reichsten 20 % ist dank steuerpolitischer Reichtumspflege seit Anfang des Jahrtausends gesunken. Denn: Am stärksten fiel die Steuerlast der Superreichen!
    Oder wie es der Postillon treffend formulierte: „Das ist aber seltsam: Multimillionär und Bundeskanzler Friedrich Merz fordert ständig, dass alle härter arbeiten und den Gürtel enger schnallen müssen, vergisst dabei aber mysteriöserweise immer die Gruppe der Multimillionäre“.
    Nicht die Politik trägt die Wahrnehmung, sondern die kulturelle Rolle, die die CDU seit Jahrzehnten besetzt und diese zeigt sich bei der CDU am stabilsten, weil sie kulturelle Rollen besetzt, die deliberativ gar nicht mehr überprüft werden. Die Wirtschaftsredaktionen der deutschen Zeitungen sind dabei teil des Problems und nicht der Lösung, denn mehr Unsinn findet man nur im Wahlprogramm der Angst-für-Deutschland.

  • cimourdain 13. August 2026, 15:44

    2) Deine Deutung „..die eigene Partei auf dem eigenen Parteitag anzugreifen“ und „Ein Wahlkampf ist doch keine Diskussionsveranstaltung!“ fundiert auf falschen Grundannahmen: Weder ist die CDU Hallervordens Partei (er ist seit BRD-Zeiten FDP-Sympathisant) noch handelt es sich um einen ‚Parteitag‘ sondern um eine Wahlkampfveranstaltung, die tatsächlich als Diskussionsveranstaltung (genauer moderiertes Gespräch) unter dem Motto „Kunst braucht Freiheit“ sein sollte. Dass die deutschen Politdeuter die Aktualität des Mottos direkt demonstriert haben, ist da eher Bestätigung.

    3) Jacques Schuster betätigt sich hier als historischer Hütchenspieler, indem er zwei Regelungen den „Vätern und Müttern der Verfassung“ unterschiebt, die weder sachlich noch zeitlich in diesen Zusammenhang gehören. Die Fünfprozenthürde ist aus dem Bundeswahlgesetz (und wurde von den westalliierten Militärgouverneuren hineingeschrieben) und das Bannmeilengesetz ist von 1955. Beides sind einfache Gesetze die nichts mit der Verfassung zu tun haben.

    4) Weil das so ein „grenzwertiger“(?) Punkt ist, kann man trainieren, was bei der Beurteilung einen Einfluss haben sollte und was nicht: Um welche Partei es geht, sollte unwichtig sein. Die Situation „Gespräch mit Schülern außerhalb des Unterrichts“ spricht für den Lehrer, aber hier kommt ein veritables Paradoxon auf: Es spricht gegen(!) Heckel, dass er seinen Job gut gemacht hat und nicht nur eine Meinung geäußert, sondern diese auch mit Quellen begründet. Dadurch spricht er nicht mehr als Privatperson sondern mit „Lehrerautorität“, die womöglich außerhalb der „Beutelsbach-Kontroversität“ steht.

  • cimourdain 13. August 2026, 15:48

    a) Eine Anmerkung: „Summer Camp“ betrifft nicht nur das aus Medien bekannte Fernsehklischee sondern auch Ferienprogramme mit Tagesbetreuung, wie es sie auch hierzulande in vielen Städten gibt. Beispiel:
    https://www.mini-muenchen.info/

    f) Florian Post ist kein „echter“ Konservativer, sondern war ursprünglich SPD-Abgeordneter München-Nord. Als er für die BT-Wahl 2021 nicht auf einem „guten“ Listenplatz aufgestellt wurde und auch in seinem Wahlkreis verloren hatte, ist er 2022 zur CSU.

    m) Hier der offene Brief selbst: https://www.rav.de/publikationen/mitteilungen/mitteilung/525-juristinnen-fordern-afd-verbotsverfahren-einleiten-1283
    Aber ein wenig muss ich nachtreten: Ist das der selbe Stefan Sasse, der früher geschrieben hatte, wie sehr ihn „diese offenen Briefe“ (zum Thema Meinungsfreiheit oder Corona) nerven ?

    n) Eine ketzerische These: Martin war schädlich für die Fantasy, weil er das Fantastische herausgedrängt hat. Ohne die Kraft einer (pseudo-) mythischen Archetypisierung (siehe l) bleibt von politischem Realismus nur eine Beliebigkeit (wie sie auch der politischen Realität zu eigen ist), die eine Verschwendung der Möglichkeiten eines Fantasy-Rahmens darstellt.

    • Ariane 14. August 2026, 01:39

      f) Florian Post
      Man sollte den ragebait gar nicht zu sehr adeln. Ob konservativ oder nicht, zumindest mal ne KI-Zusammenfassung eines Urteils oder immerhin des Artikel lesen, sollte man so als Minimum vielleicht erwarten.
      Was will er denn im GG bitte ändern? Neuer Artikel: Willkür ausdrücklich empfohlen?

      m) Ich finde offene Briefe auch nervend. Kommen gleich neben Petitionen.
      Das ist aber etwas anderes als die Schreiberlinge zu diffamieren.

      • cimourdain 14. August 2026, 09:00

        f) Ich meine, dass sein Post sarkastisch gemeint war als Reaktion auf den Alarmismus der Focus-Meldung, genau mit dem Tenor deiner Frage: Wie stellt ihr euch das bitte vor ? Sollen wir auf Rechtsstaatsprinzipien rumtrampeln, weil es gerade im europäischen Zeitgeist opportun ist (siehe Lemmy Cautions Post zu FS 6 unten). Deshalb mein Hinweis, dass er zumindest in seiner Lokalpolitiker-Zeit ganz vernünftig ( weil SPD-ler 😉 ) war.

        • Ariane 14. August 2026, 16:10

          Deshalb mein Hinweis, dass er zumindest in seiner Lokalpolitiker-Zeit ganz vernünftig ( weil SPD-ler ) war.
          Ich bewundere dein Vertrauen, aber nein er ist schon wirklich so drauf, das war nicht sarkastisch gemeint.
          Es ist insofern natürlich egal, da Dobrindt der Meister der de facto Entscheidungen ist und vermutlich längst in Pension, bis irgendjemand mal etwas grundsätzlich klären will. Die paar Einzelfälle fallen gar nicht ins Gewicht.

      • Sören Schmitz 14. August 2026, 09:16

        Zu 5
        Ich glaube eher da braut sich was politisch zusammen: ich bin davon überzeugt, das Klima-Thema ist immer dann relevant, wenn man unmittelbar davon betroffen ist. Und dieses Jahr sind Einschläge wahrlich näher gekommen: Urlaubsplanungen mussten wegen den Waldbränden in Spanien und Südfrankreich über den Haufen geworfen werden, die Menschen entlang des Rheins sehen die Vertrocknung, Nachbarn die als Hitzetote aufgefunden werden, Vielerorts greifen strengere Regeln zur Wassernutzung für Privatpersonen, Waldbrände führen auch zu Evakuierungen in Deutschland, die Landwirtschaft beklagt starke Ernteausfälle und die Waldwirtschaft sieht den Baumbestand vielerorts gefährdet und nicht zuletzt wurde die Produktivität durch die Hitze ausgebremst. Politisch klug wäre es in meinen Augen jetzt Klimaschutz unter dem Deckmantel Klimafolgenanpassung zu betreiben – das ist ideologisch weit weniger verbrannt und zustimmungsfähiger.

        • Ariane 14. August 2026, 16:20

          Politisch klug wäre es in meinen Augen jetzt Klimaschutz unter dem Deckmantel Klimafolgenanpassung zu betreiben – das ist ideologisch weit weniger verbrannt und zustimmungsfähiger.

          Ja, aber das wird doch auch nicht passieren. Irgendwann wird es schon wieder kühler und mal wieder regnen und früher hats ja auch schon mal gebrannt. Allein die Anpassung an den Ist-Zustand würde halt etwas erfordern wie ein ambitioniertes, umfassendes Programm. Ich sehe das in der aktuellen Lage nicht. die Lage ist eher „bitte trinken sie viel und Aufhebung von Sonntagsfahrverbot“

          • Sören 15. August 2026, 14:55

            Ich hatte ja fast gehofft, Januar 2025, wo es Hollywood-Promis betraf, würde es zu mehr Aufschrei führen.

            Aber ein Jahr später wurde es dann eher unter „wat willste machen“ eingeordnet. 15 Millionen Dollar-Haus von Julia Louis-Dreyfus abgebrannt? Das Kindheitszuhause von Kate Beckinsales Tochter weg? Kann man nichts tun. Ist halt höhere Gewalt.

            • Ariane 15. August 2026, 16:13

              Ach, daran glaube ich sowieso nicht. Es wird nicht ein bestimmendes Ereignis geben und dann wachen alle auf. Schon gar nicht bei Naturkatastrophen, die werden nun mal eben als Naturkatastrophen (act of god) angesehen, auch wenn man alle zwei Jahre irgendein Jahrhundertereignis hat. Menschen sind halt so. Mein Haus hat ja noch nicht gebrannt.

              Außerdem bin ich auch kein großer Freund der Klimabewegung, weil ich deren Narrativ müllig finde. Ist schon mal aufgefallen, wie ähnlich die Rhetorik zu der der Regierung ist? Da müssen „wir alle“ auch sehr sehr große Opfer bringen, damit es so scheiße bleibt. Besser und dann gut wird es eh nicht mehr, Weltuntergang kommt so oder so. Tja. Super Pep Talk!
              Und als Beweis der dramatischen Lage wird mir ne olle Statistik gezeigt. Gerne mit meteorologischen Daten der gesamten Welt über mind. 100 Jahre! Ja wow, das holt mich total ab. Nicht.
              Am Ende ist die Lösung für diese weltumspannende Katastrophenlage dann aber plötzlich, dass ich kleiner Mensch zb ein Elektroauto kaufe, dass ich mir mit meinem Gehalt gar nicht leisten kann. Weil es scheinbar nicht in den Sinn kommt, dass große Probleme hier mal von größeren Organisationen gelöst werden müssen. Ist vermutlich Sozialismus oder so.

              Ich halte es auch für Quatsch. Und ich kann diese Rhetorik nicht ab. In den 70/80er waren unsere Flüsse alle vergiftet, da konnte weder Mensch noch Tier überleben, vermutlich nicht mal ne Bakterie. Heute kann man überall wieder schwimmen, solange Wasser da ist, ohne nächsten Tag tot umzufallen. In meiner Jugend gab es noch im Sommer alle naselang Smogalarm. Wissen nur noch alte Menschen. Das Ozonloch auch mal großes Thema. FCKW wurde verboten, das Loch erholt sich wieder, bzw kleinere sind geschlossen. Blei in Benzin wurde einfach verboten.

              Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft das Geühl hat, man hätte hier große Opfer gebracht. Die Wirtschaft ist nicht zusammengebrochen. Mineralölkonzernen gehts blendend. Das größte Problem der Chemieindustrie ist gerade, dass der Rhein kein Wasser mehr hat, dass sie kein Gift mehr reinschütten, längst vergessen. Im Gegenteil, alle haben was gewonnen und freuen sich, dass Luft und Flüsse deutlich gesünder sind als früher. Kühlschränke, Haarspray, Autos, Industrie gibts immer noch, die haben andere Lösungen gefunden – obwohl sie damals genauso den Weltuntergang beschworen haben wie die, die heute von Deindustrialisierung und Massenarbeitslosigkeit erzählen, wenn man mal was für die Umwelt tun will. Am Ende ist Pragmatik vermutlich der bessere Weg für konkrete Probleme und dramatischer Weltuntergang hat eher lähmende Wirkung.

              • Sören 15. August 2026, 18:41

                Dass Diagramme gezeigt werden, geht ja darauf zurück, dass es immer noch Heinos gibt, die die Faktenlage in Frage stellen. Das produziert natürlich Konter. Sind die Diagramme für einzelne Leute relevant? Überzeuge sie jemanden? Ist es normal, dass wir in der Politik über Diagramme diskutieren? Eher nicht.

                E-Autos werden mit der Zeit billiger werden. Dennoch wäre hier natürlich wünschenswert, mehr Förderung einzuführen, statt einen Zickzackkurs zu fahren. So oder so erledigt sich das Thema E-Auto vs. Verbrenner in nicht allzu langer Zeit von selbst, egal, ob der Staat da jetzt beschleunigend eingreifen möchte (was er IMHO sollte) oder nicht. Deutschland ist etwa fünf Jahre davon entfernt, dass mehr reine E-Autos zugelassen werden als Verbrenner oder Hybride.

                >Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft das Geühl hat, man hätte hier große Opfer gebracht.

                Aber genau das wird ja kritisiert.

        • CitizenK 14. August 2026, 16:27

          Woraus schließt Du das?
          Ich sehe: Schockstarre und Verdrängung. Zitat, hier im Forum: „Es gibt keine Katastrophe. Die einzige Katastrophe ist, keine Klimaanlage zu haben“.

          Und Resignation. Und wir dachten naiv: wenn sich die Folgen zeigen, wird sich was tun. Jetzt zeigen sie sich, schneller und brutaler als erwartet. Was tun? Auf die Straße gehen – bei der Hitze? Die einstmals in der Sache auf die Straße gingen und eine Menge Leute erreichten, machen jetzt Pali-Propaganda.

        • Sören 15. August 2026, 14:57

          >Politisch klug wäre es in meinen Augen jetzt Klimaschutz unter dem Deckmantel Klimafolgenanpassung zu betreiben – das ist ideologisch weit weniger verbrannt und zustimmungsfähiger.

          Wohlgemerkt finden Klimaschutz und Klimaanpassung auch in der Politik durchaus statt, ob Leute das jetzt wollen oder nicht. An Häfen fragt zum Glück keiner nach der Meinung von irgendwelchen Bürger:innen, sondern führt halt Gutachten durch. Wir haben auch, u.a. durch das BSH, durchaus eine entsprechende Datenbasis.

          Problem ist, dass das bei weitem nicht ausreichen wird.

          • Ariane 16. August 2026, 12:32

            Ich glaube, das Problem sind gar nicht die „normalen“ Leute. Da läuft das doch, alle Neubauten, die ich in den letzten Jahren kenne, werden mit Wärmepumpe hochgezogen. Genau wie sehr viele Leute, die eh einen Neuwagen kaufen, auf E-Auto gehen.

            Irgendwelche Radikalinskis, die jetzt darauf bestehen, eine Öl- oder Gasheizung einzubauen, sind eigentlich zu vernachlässigen und werden uns in 5 Jahren die Ohren vollheulen, weil das gerade weder eine günstige noch eine sichere Energiequelle ist.

            Das Problem ist, dass man für die Hauptprobleme eine langfristige, konsistente Politik bräuchte. Der kleine Privatmensch ist ziemlich machtlos, wenns darum geht, dass der Rhein wieder Wasser führt. Und das wird sich auch nicht mit adhoc-Ideen wie Sonntagsfahrverbot oder schnell rumbaggern lösen. Und neben der langfristigen Planung, braucht es auch ne langfristige Finanzierung.
            Bei der lustigen On/Off-Sparpolitik gibt es die nicht, jedes Projekt hat ein Damokles-Schwert drüber, wo draufsteht „ob nächstes Jahr noch Kohle da ist, steht in den Sternen. Glückauf“

            Das verhindert momentan größere Projekte. Auch für Privatunternehmen, übrigens. Für den kleinen Privatmenschen mag es ja egal sein, ob und wie hoch eine Förderung für E-Auto oder Wärmedämmung ist. Aber wenn man 50 davon hat, dann kalkuliert man das durch, auf mehrere Jahre. Und die Dinger werden ja nicht bar bezahlt, sondern finanziert.
            Wenn die Politik da alle 6 Monate ihre Meinung ändert, weil sie ihre Haushaltslage nicht im Griff hat, dann ist das für solche Sachen ziemlich Gift.

            • Sören 16. August 2026, 20:53

              >Irgendwelche Radikalinskis, die jetzt darauf bestehen, eine Öl- oder Gasheizung einzubauen, sind eigentlich zu vernachlässigen

              Das bleibt zu hoffen.

              >Und neben der langfristigen Planung, braucht es auch ne langfristige Finanzierung. Bei der lustigen On/Off-Sparpolitik gibt es die nicht, jedes Projekt hat ein Damokles-Schwert drüber, wo draufsteht „ob nächstes Jahr noch Kohle da ist, steht in den Sternen. Glückauf“

              Da bin ich komplett bei dir. Unternehmen brauchen das Vertrauen, dass die BuReg langfristig plant, und zwar länger als die Legislaturperiode (und insb. länger als der jährliche Bundeshaushalt).

      • Dennis 14. August 2026, 14:06

        m)
        entfalten aber mitunter eine gewisse Wirksamkeit:

        https://retronews.b-cdn.net/content/public/styles/rn_wide/public/import_rn_v2/file_covers/accuse.png?itok=dRELAoRy

        Und die Apostolischen Briefe im neuen Testament; die gelten beim Publikum heutzutage zwar womöglich als eher veraltet^, waren aber auch mal wirksam.

        • Ariane 14. August 2026, 16:39

          ich bin unsicher, ob „alle 1900 Jahre bewirken offene Briefe etwas“ wirklich so ein gutes Argument ist. ^^

          Als Beweis für die vergebene Liebesmüh würde ich glatt anführen, dass sich lediglich das AfD-Qualitätsmedium-Werbeblättchen verpflichtet fühlte, auf diesen Brief einzugehen.
          Von daher: inhaltlich vielleicht lobenswert, aber ein bisschen naiv, falls man gehofft hat, hier politischen Handlungsdruck zu erzeugen.

  • cimourdain 13. August 2026, 15:49

    z) (eigenes, sehr lose zu 4) Die Bundeszentrale für politische Bildung hat festgestellt, was für eine Delegitimation des Staates durch Linkselephantismus und Jugendarkanarchismus entsteht. https://taz.de/Bundeszentrale-gegen-Kinderfiguren/!6202542/
    Deswegen eine Frage in die Runde: welche Kindermedien sind in euren Augen potentiell staatsgefährdend? Bei „Pippi Langstrumpf“ und „Pumuckl“ ist das ja klar, das sind quasi Vordenker der autonomen Szene. Aber wie wäre es mit „Biene Maja“ (Verharmlosung des Totalitarismus) oder „Die drei ???“ (Verschwörungstheorien, Paralleljustiz) ? Weitere Vorschläge ?

    • Ariane 14. August 2026, 01:46

      Der kleine Maulwurf! Und zur Maus gab es ähnliche Diskussionen sogar schon und die ist ein viel größeres Nationalheiligtum als Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen!
      https://www.queer.de/detail.php?article_id=41568

      Kurz ernsthaft:
      Der größte Witz ist, dass groß getönt wird, dass sich die bpB doch endlich mal um Linksextremismus und Islamismus kümmern soll und welches Projekt wird als erstes eingestellt? Die Erinnerung an die Entführung der Landshut.

      • cimourdain 14. August 2026, 09:41

        Maulwurf: Da liegt die Unterwanderung schon in der Natur, außerdem war der bis 1990 (tschechoslowakischer) Kommunist. Aber eigentlich hat der sich doch ganz gut integriert – im Gegensatz zum immer noch sehr ostdeutschen Sandmännchen. Wenn du allerdings diesen Maulwurf meinst: https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Maulwurf , so kenne ich kaum jemanden, der mehr und schwerwiegendere Sabotage an den bundesdeutschen Betriebsabläufen zu verantworten hat.

        Maus: Das ist ein ähnlicher „Beutelsbach-Paradoxon“ wie FS 4. Gerade weil die „Sachgeschichten“ so fundiert recherchiert sind, wird an sie bei gesellschaftlich „umstrittenen“ Themen ein höheres Maß an Neutralität erwartet – und im Zweifelsfall von der „zu kurz gekommenen“ Seite eingefordert.

        „Landshut“ Danke für den Hinweis. Ich erinnere mich noch, dass 2007 die Maschine als „Zeitdokument“ angekauft wurde (zum Schrottpreis, sie war davor noch voll im Flugdienst wurde dann ausgemustert). Danach hat man nix mehr davon gehört. Aber (auch wenn ich mich jetzt wie ein Doomer-Boomer anhöre) das ist doch sehr beispielhaft für das PR-Denken in der Politik: Erst ein Projekt medienwirksam anfangen und dann – sobald die Kameras weg sind – das ganze in einer Ramschkiste im Keller einlagern, wo es dann 20 Jahre später einer Entrümpelungsaktion zum Opfer fällt.

        • Ariane 14. August 2026, 17:17

          Maulwurf meinst: https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Maulwurf , so kenne ich kaum jemanden, der mehr und schwerwiegendere Sabotage an den bundesdeutschen Betriebsabläufen zu verantworten hat.

          du hast nicht mal dieses Bonmot aus der Wikipedia zitiert: Dabei setzen die Werbetexter hinter der Figur oft auf humorvolle Wortspiele wie „Manege frei für unseren Bauzirkus in den Tunnelbahnhöfen der Stammstrecke“.

          Das kann nur durch Einschleusung von Linksextremisten erklärbar sein! Kein Wunder, dass wir jetzt eine Geheimpolizei brauchen, um diesen Umtrieben Herr zu werden!

          Erst ein Projekt medienwirksam anfangen und dann – sobald die Kameras weg sind – das ganze in einer Ramschkiste im Keller einlagern, wo es dann 20 Jahre später einer Entrümpelungsaktion zum Opfer fällt.
          Ja, das ist gut ausgedrückt. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, will man das Wrack sogar behalten, nur ein Lernort soll es halt nicht mehr werden. (für spektakuläre PR wäre es wohl am besten, man würde es jetzt einfach von Keller zu Keller transportieren per Schiff (sobald die Flüsse wieder befahrbar sind), DAS lockt einfach die Besucherströme an)

    • Sören 15. August 2026, 09:34

      >Deswegen eine Frage in die Runde: welche Kindermedien sind in euren Augen potentiell staatsgefährdend?

      Ganz klar Star Trek TNG. Erste Folge bezeichnet Patriotismus als „Nonsens“. Letzte Folge erste Staffel betont, persönliche finanzielle Bereicherung sei nicht mehr relevant. Linksradikal.

  • CitizenK 13. August 2026, 18:08

    e) Die aktuell erfolgreichen „linken“ Demokraten zweifeln das Existenzrecht Israels an (Mamdani, El-Fayed) oder wollen mindestens jede Waffenhilfe verweigern. Mitte-Links?
    Ich befürchte, dass diese lautstarken Radikalinskis den möglichen Erfolg im November ernsthaft gefährden.

  • Lemmy Caution 13. August 2026, 18:33

    6) Ceuta
    Restles Beitrag zur Ceuta Debatte fand ich völlig unnötig. Natürlich bemüht sich Marokko um gute Beziehungen mit Israel und Marokko. Das spielte aber in den Ereignissen keine wichtige Rolle. Am plausibelsten ist, dass sie einfach nicht den dienstbeflissenen Mitarbeiter des Monats spielen wollten. Die marokkanischen Geheimdienste wussten wohl wie ihre spanischen Kollegen sehr genau, dass etwas grosses anrollte. Aber warum sollten ihre Sicherheitskräfte paralell zu den alljährlichen Festivitäten der Krone mit Gewalt diese Welle aufhalten? Das hätte die Regierung zur Zielscheibe internationaler Kritik auch aus Europa gemacht. Sie reichten den Schwarzen Peter an Spanien weiter, wollten aber keinen grossen Streit vom Zaun reissen. Der spanische Ministerpräsident Sanchez betonte seit Donnerstag abend, dass die Kommunikation mit Rabbat – anders als 2021 – gut sei.
    Ich finde Auslandskorrespondenten eh nervig, weil ich mich aus den Ländern selbst informiere, aber die Rolle eines Afrika-Korrespondenten besteht halt darin, seine Perspektive auf die afrikanische Seite der Krise zu richten.

    Ich denke, dass das Recht auf individuelles Asyl in Europa keine grosse Zukunft haben wird. Die weit überwiegende Mehrheit der Asylbewerber sind keine politisch Bedrängten sondern opportunistische Wirtschaftsflüchtlinge. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Opportunismus. Ich bin auch kein Kämpfer für Freiheit, aber das Asylrecht geht davon aus, dass es sich bei den Schutzsuchenden um solche handelt. Unter den Muslimen werden dann viele in den Folgejahren gegen unsere Grundsätze der Religionsfreiheit verstossen, indem sie Druck auf andere (ex-) Muslime ausüben werden, die sich dem Islam abwenden oder ihn liberaler interpretieren. Was ich aus Frankreich über den immensen Druck muslimischer Communities gegen sich vom Islam wegbewegende Schaafe erfahre, ist wirklich erschreckend und deckt sich mit den Aussagen von Ahmad Mansour. Hier sollte der Staat deutlich schärfer agieren.

    Der Sieg von PP + Vox in den spanischen Wahlen 2027 scheint für mich praktisch festzustehen. Auch in Frankreich sind Änderungen in der Haltung gegenüber dem Islam zu erwarten, falls Mélenchon nicht gewinnt. Letzteres kann man praktisch ausschliessen.

    Mit den Nordafrikanern ist es wie mit den Pumas in den Anden. Sie sehen uns, aber wir sehen die nicht. Englisch, Spanisch, Französisch und selbst Deutsch Kenntnisse sind dort verbreitet. Sie konsumieren europäische Medien. Die Reporter konnten viele der Flüchtlinge in einer europäischen Sprache interviewen. In Deutschland wissen wir nichts über sie.
    Ich mache noch mal Werbung für die Familiensaga als Roman-Trilogie der marokkanisch-französischen Autorin Leïla Slimani „Das Land der Anderen“. Ich beende grade den 2. Band und habe da nicht nur den für mich besten zeitgenössischen Roman gelesen, sondern auch viel über Post-Kolonialismus gelernt. Sie rechnet da sehr schonungslos mit den bigotten, gewalttätigen und sozial ungerechten Verhältnissen im Marokko um das Jahr 1970 ab.

    • Lemmy Caution 14. August 2026, 11:11

      Seit Tagen gibt es Gerüchte einer neuen Stürmung der Grenze nach Marokko am 15. Der euro-marokkanische Politologe meines Vertrauens berichtet von vielen Polizeikontrollen auf der Strasse zwischen Tetouan und Ceuta (40 km). https://x.com/Nassreddin2002/status/2088177725844406685
      Offenbar will Marokko eine Krise in jedem Fall verhindern.
      Gleichzeitig gibts scharfe Warnungen des marokkanischen Innenministers gegen die illegale Migration: https://www.youtube.com/watch?v=xACiotnfecM (Französisch)
      Fun fact: Die Marokkaner bezeichnen die Stadt mit dem Lateinischen Namen „Septa“ zum Zeitpunkt ihrer Gründung durch die Römer. Für die Römer war es die siebte Stadtgründung an dieser Küste.

      • Lemmy Caution 14. August 2026, 11:12

        Ich wollte natürlich sagen:
        „Stürmung der Grenze durch Marokkaner und andere Afrikaner“
        statt
        „Stürmung der Grenze durch Marokko“

      • cimourdain 17. August 2026, 00:09

        zum Fun Fact ein Detail: wikipedia leitet den Namen von „Septem Fratres“, dem Namen des Bergmassivs her. Aus Septem wurde Septa, arabisch Sabta und spanische Lautverschiebung machte daraus Ceuta.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Ceuta#Etymologie

    • Ariane 14. August 2026, 15:58

      Ich denke, dass das Recht auf individuelles Asyl in Europa keine grosse Zukunft haben wird. Die weit überwiegende Mehrheit der Asylbewerber sind keine politisch Bedrängten sondern opportunistische Wirtschaftsflüchtlinge

      Spielt das überhaupt eine Rolle? Das individuelle Asylrecht wird letztendlich nämlich äußerst selten vergeben. Aufgrund der Grundrechte existiert halt eine Verpflichtung der EU, zu prüfen.
      Es bedürfe deutlich umfassenderen juristischen Änderungen, um überhaupt die Frage nach einem Aufenthalt zu verhindern.

  • Soeren Schmitz 14. August 2026, 11:06

    Zu 2
    Die CDU ist nicht auf einem Spaltungskurs unterwegs – sondern sie taumelt mangels Orientierung und Ideen. Das alte Geschäftsmodell der Bundesrepublik, es zerbröselt unaufhaltsam und die Union bzw. ihr ideologisches Vorfeld ist völlig blank, was an die Stelle des alten Geschäftsmodells treten könnte:
    Weder werden wir mit Niedriglöhnen die Industrie halten können, noch werden die Verteidigung und Modernisierung des Landes ohne Schulden bezahlt werden können.
    Merz ist jetzt die Projektionsfläche für die diese christdemokratischen Lebenslügen, die jetzt auffliegen. Aus Angst in den Strudel hinabgezogen werden, entstehen nun Absatzbewegungen wie dieser Blödsinn mit der Rente mit 63. Ich wünsche der Union mehr Mut und Fantasie – es gibt durchaus in den Ländern politische Talente und Ideen, die den Unterschied machen können, aber Merz muss es wagen und die Partei muss sich zusammenreissen – der größte Verlierer beim Absturz von Merz ist die Partei selbst.

  • Soeren Schmitz 14. August 2026, 11:56

    Zu Q)
    Yep, leider ein zunehmendes Problem, weil die Staatsgewalt nicht die notwendige Konsequenz findet – kommt dann noch Verwaltungsversagen wie in meiner Heimatstadt dazu (vgl. https://www.ksta.de/koeln/coesfelder-liste-staatsanwaltschaft-prueft-anzeigen-gegen-stadt-koeln-1347136) braucht sich niemand wundern, dass die AfD weiter punkten kann.

  • Soeren Schmitz 14. August 2026, 12:26

    I)
    mit Sozialwohnungen kannst du eben keine ausreichenden Renditen erwirtschaften. Privaten Vermietern wird das Leben immer schwerer gemacht, also ziehen sich immer mehr aus dem Mietgeschäft zurück. Außerdem ist Bauen dank überbordender Vorschriften: Denkmalschutz, Brandschutz so teuer geworfen, dass die Wirtschaftlichkeit zusätzlich leidet. Nicht zuletzt sind die Finanzierungskosten gestiegen.
    Die Rolle des Staates beim Wohnungsbau kann der Markt unter diesen Voraussetzungen nicht ersetzen.

    Zur Lösung müsstest du kommunal Projekte fördern, die staatlichen Wohnungsbau mit privater Initiative verknüpft. Und einen Teil der überbordenden Regulierung, die preistreibend wirkt ohne echten Nutzen zu produzieren, zurückschneiden. Gleichsam sinnvolle Anreize setzen für ressourcenschonende Modernisierung (z.B. kein Einbau von Gasheizungen, Stärkung der Fernwärme, ohne in Monopolstellungen abgezockt zu werden, etc)

  • Ariane 15. August 2026, 14:19

    2) Die Verfasstheit der CDU

    So, ich hatte heute mal etwas Zeit, auch die Links zu lesen. Und wie Wächter nicht müde wird, die Problematik von X zu betonen, werde ich nicht müde, besorgt nachzufragen, ob dein Konsum der Welt nicht überhand nimmt?
    Nicht dass hier morgen wieder Besorgtheit über Bubbles kommt inklusive einem Artikel, dass du eine Debatte verlierst und die AfD an der Macht die letzte Hoffnung ist. No offense, aber es könnte hier einen Zusammenhang geben!

    Ich habe sogar dieses wirre Elaborat von Gauweiler gelesen, der aus einem Halbsatz, dass der CDU-Kandidat mal in einem Kiez war, plötzlich eine Masse von Leuten (in Hundemasken paradierend) macht, die morgen schon die freiheitliche Grundordnung gefährden! Diese Erkenntnis leitet er hauptsächlich daraus ab, dass er sehr viele wichtige Menschen kennt und Filme gesehen hat, in denen vor Liederlichkeit(!) gewarnt wurde und „das Böse schlüpft, lange bevor es gesehen wird“ (raunte er unheilvoll)

    Ja und wenn man nur genug Welt-Artikel konsumiert, dann ist die Gefahr groß, dass man gar nicht mehr dazu kommt, zu fragen, ob der gute Mann nicht zuviele Filme konsumiert hat und gewisse Schwierigkeiten hat, Film und Wirklichkeit zu unterscheiden.

    Und nein, deinen Poschardt-Link hab ich nun nicht auch noch gelesen.
    Dass diese Leute nicht mehr in der Lage sind, zwei zusammenhänge, logische Sätze hintereinander zu packen, ist nicht neu. Fällt aber mehr auf, wenn man auch mal Sachen von Leuten liest, die einem nicht ständig erklären müssen, was für geniale, großartige Auskenner sie sind.

    So. Zum Thema. Die CDU. Vermutlich sind die in einem Zustand des kollektiven Nervenzusammenbruchs, weil sie auch nur noch die Welt lesen^^
    Ich sehe da schon länger eine gewisse Spaltungsgefahr, die ganze Partei scheint ungeordnet, so dass jede hochgezogene Augenbraue zum parteierschütternden Drama wird. Vermutlich nicht unwesentlich, weil Merz (und seine Leute, falls er sie hat) null Talent haben, etwas zu befrieden, sondern eher noch einen Molotow-Cocktail werfen.

    Aber: ich glaube, Merz ist gerade der Konsenskandidat, der das noch mühsam zusammenhält und die spaltende Richtungsentscheidung verhindert. Wenn im September ein neuer Spahn (gibts den schon?) kommt und mit der AfD (heimlich oder nicht) zusammenarbeitet, gibts schon innnerhalb der CDU einen Aufstand.
    Und umgekehrt auch, diese Ideen vom „Kanzlertausch“ sind ja eh Käse, aber dann wird immer Wüst genannt! Und der steht für die andere Richtung! Dann hat man einen Aufstand von Rechtsaußen und die sind gerade erheblich lauter und mobilisierter und haben nicht wenig der Medienöffentlichkeit hinter sich.
    Und ich glaube nicht, dass Wüst oder gar Günther soviele People Skills haben, um die Gräben zu überdecken, die sich dann auftun.
    Und ich glaube auch nicht, dass der Konflikt einfach so weggeht. Es ist btw etwas, was in der Linken seit den 90ern schwelt. Das hat auch zu Spaltungen, Neuausrichtungen, Neugründungen geführt. Gibt kein Gesetz, dass das bei Konservativen nicht auch passieren kann. (Püttmanns Artikel ist gut, aber er übersieht imo dass da eher die Radikalen am Ende die Oberhand gewinnen, selbst wenn es machttaktisch nicht vorteilhaft ist)

    • Soeren Schmitz 15. August 2026, 16:13

      Ich glaube der Kanzlertausch wird nur kommen wenn Merz die Nerven verliert und zurücktritt. Und ob es wirklich Wüst macht ist nicht ausgemacht: er hat in jedem Fall mehr Hausmacht als Merz, aber eigentlich ist er kürzlich zum zweiten Mal Papa geworden und fühlt sich als NRW Landesvater ziemlich wohl. Zumal er auch keinen natürlichen Erben in NRW hat und bis zur Landtagswahl baust da niemanden auf. Ich denke Merz wird bleiben und das Gewurschtel wird weitergehen.

      • Ariane 16. August 2026, 11:37

        Wenn Merz und/oder die CDU so einen Nervenzusammenbruch haben, dass ein Kanzlertausch erwägt werden muss, haben sie weit schlimmere Probleme als einen Nachfolger zu finden.
        Und ich seh eben nicht Wüst oder einen anderen Vertreter des „moderaten Mittelagers“ (oder wie wir das nennen wollen), ich glaube die Tendenz geht in die andere Richtung.

        • Stefan Pietsch 16. August 2026, 12:55

          Ich habe das ja in meinem Artikel prominent benannt: Merz schadet dem Ansehen und dem Vertrauen in das Amt des Bundeskanzlers massiv. Das ist ein demoskopisches Fakt und lässt sich nicht ignorieren. Als Konsequenz gibt es nur zwei Alternativen: Entweder ändert sich der Bundeskanzler oder die Person des Bundeskanzlers wird verändert.

          In einer Demokratie ist es so, dass immer noch Menschen gewählt werden. Dazu braucht es neben Bekanntheit auch Popularität. Wie es aussieht, wenn das nicht gegeben ist, haben wir nun mit Scholz und Merz erlebt. Welcher große Unbekannte fällt Dir denn ein mit Blick auf „die andere Richtung“, Popularität vorausgesetzt?

  • Ariane 15. August 2026, 14:27

    Ach hier übrigens noch ein schönes Interview mit Jan Gorkow aus irgendeinem Dorf in Vorpommern. Ich mochte die Attitude, „hier sind alle gleich scheiße, aber nützt ja nix“ ^^

    https://www.sueddeutsche.de/kultur/monchi-feine-sahne-fischfilet-jarmen-interview-jenseits-der-brandmauer-afd-li.3523110?reduced=true

    • Lemmy Caution 17. August 2026, 11:13

      Ronzheimer hat 2 Teile mit über 1,5 Stunden mit dem.
      Hier ist der erste Teil.
      https://www.youtube.com/watch?v=LvbxF2TLBOU
      Sehr interessant über die Zustände im Osten.

    • Dennis 17. August 2026, 21:34

      Monchis Interviews sind natürlich getarnte Buchbewerbung, rein zufällig gibt’s u.a. auch eins im Tagesspiegel, Berlin. Auch bei den Punks hat sich also rumgesprochen, wie Kapitalismus funktioniert. Netter Marketing-Einfall mit jeder Menge „kacke“, „ficken“ und all so was.

      Aber egal, gleichwohl nicht dumm jedenfalls sein AfD-Befund, da könnten die da oben womöglich schon was lernen für ihre verzweifelte und bisher gescheiterte Fahndung nach passenden AfD-Antibiotika.

      „F: Im Wahlkampf…scheinen Argumente nahezu egal zu sein. Sind die Menschen noch erreichbar?

      A: Auf jeden Fall nicht mit irgendwelchen Faktenchecks. Die Leute wählen Emotionen. Wäre schön, wenn es anders wäre. Aber so ist es nun mal. Die AfD ist nicht deshalb so stark, weil das alles geile Motherfucker sind, sondern weil die anderen so schwach sind. “

      Wann sagt das mal jemand dem Klingbeil, der wandelnden Büroklammer, mit seiner „großen Steuerreform“ nebst angeblicher „Entlastung“ unter der Voraussetzung von x komplizierten Bedingungen, die nur vage beschrieben werden und eh keiner versteht? Witzigerweise hat der Klingbeil einen homo oekonimikus im Auge, der sich penibel einen kleinen privaten Vorteil ausrechnet und dann aus Dankbarkeit für die paar Kröten SPD wählt. Warum funktioniert das nur nicht?

      Und endlich kennen wir jetzt auch das Kernproblem drüben:

      „F: Gibt es zu wenige Macher im Osten?
      A: Auf jeden Fall gibt es zu viele Schnacker“

      Namentlich an der Küste da oben sollen Letztere ja besonders unbeliebt sein, hab ich gehört.

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