Es ist zwangsläufig ein politisches Statement. Umgangssprachlich Weltklimarat genannte IPCC verzichtet in seinen neuen Einschätzungen zum Klimawandel auf das Worst-Case-Szenario RCP8.5. In der Modellierung gingen die Forscher von einem ungebremsten Wachstum der Emissionen aus und unterstellten einen Kohleanteil an der Verstromung von 50 Prozent. Der Primärenergiebedarf würde sich bis zum Jahr 2100 verdreifachen, die Weltbevölkerung auf 12 Milliarden Menschen anwachsen. In der Post-Betrachtung lässt sich immer streiten, wie plausibel solche Annahmen je waren. Denn auch das schlechteste Szenario braucht einen gewissen Realitätsbezug, sonst ist es unnütz. Relevant ist dagegen, wie solche Szenarien kommuniziert werden und inwiefern sie Einfluss auf die Politik haben.
Es ging kaum kleiner: Im Bundestagswahlkampf tönte die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, die nächste Regierung sei die letzte, die noch aktiv Einfluss auf die Klimakrise nehmen könne. Entsprechend engagiert ging ihr Co Robert Habeck als frisch installierter Wirtschafts- und vor allem Klimaminister ans Werk. Sein Staatssekretär Stefan Wenzel erklärte Anfang März 2023 auf Basis des Szenarios die Wichtigkeit von Klimaschutzmaßnahmen und eine vom Ministerium in Auftrag gegebene Studie schätzte mögliche Folgekosten auf 900 Milliarden Euro allein bis 2050. Die hohe Schadenszahl beruht dabei auf dem Szenario RCP8.5. Medien verbreiteten die Horrormeldungen ungeprüft.
Das war der Aufschlag. Das Marketing war perfekt, das Umfeld bereitet, in der Habeck sein Heizungsgesetz einbetten wollte. Die Strategie war von der letzten Merkel-Regierung kopiert, die ebenfalls im Frühjahr 2020 mit gezielten Horrorszenarien zur Pandemie die Bevölkerung für die gravierendsten Grundrechtseinschränkungen der Geschichte vorbereiten wollte. Auch damals wussten es die politisch Handelnden besser, aber die Bürger wie Kleinkinder zu führen, hat für Politiker anscheinend etwas unwiderstehlich Verführerisches.
Die unmögliche Kombination aus Eigenverantwortung und Verbot
Habecks Heizungsgesetz floppte bekanntlich. Und das, obwohl der Grüne nichts unversucht gelassen und den politischen Anstand beiseitegeschoben hatte. Die Verfassungsrichter rügten die ungenügenden Fristen im Gesetzgebungsverfahren, womit die Opposition benachteiligt wurde. Der gar nicht so vornehme Norddeutsche hatte als Reaktion nur Spott übrig. Und auch den Wärmepumpen-Herstellern Stiebel Eltron, Vaillant und Viessmann verursachte der Grüne ein finanzielles Fiasko. Ihnen hatte der politische Saubermann gedroht, den Markt für chinesische Wettbewerber vollständig zu öffnen und damit die deutschen Branchengrößen aus dem Geschäft zu drängen.
Habecks Ziel war der Doppel-Toeloop im Gebäudesektor. Klimapolitik ist EU-Sache. Die Brüsseler Kommission ist für die Einhaltung der von ihr geschlossenen Verträge, so auch das Pariser Klimaabkommen, verantwortlich und berichtet dazu an die UN. Seit Mitte der Nullerjahre reguliert das Cap & Trade-System (Emissionshandel) EU-ETS den Energiesektor als größten Emittenten von klimaschädlichen Gasen. Das bewehrte marktwirtschaftliche Instrument soll ab 2027 auf den Gebäudesektor ausgerollt werden.
Nach Berechnungen des Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) im Auftrag der FDP hätte Habeck Gesetz gesellschaftliche Gesamtkosten von 0,6 Billionen Euro verursacht. Der Gebäudesektor steht für 103 bis 110 Millionen Tonnen CO2 (gesamt: 640 Millionen Tonnen CO2). Bezogen auf die globalen Emissionen von 39 Milliarden Tonnen sind das 2,6 Promille, wofür über 13 Prozent des jährlichen BIPs regelrecht verbraten werden sollten. Völlig unnütz zudem, weil das gleiche Ziel sollte ja eben mit dem selbstregulierenden Instrument des ETS erreicht werden. Anders gerechnet: Um 2,6 Promille der weltweiten Emissionen zu neutralisieren, hätten nach den Plänen Habecks mehr als das Doppelte des globalen BIPs (5,6 Promille) aufgewendet werden sollen. Es gibt viele Wege der Verschwendung. Der Grüne kennt eine ganze Menge.
Klimapolitik an die Wand gefahren, Bürger vergrätzt
Ein weiterer ist der vom Wirtschaftsministerium verwaltete Klima- und Transformationsfonds (KTF). In dem Fonds laufen die Einnahmen aus dem EU-ETS (4,3 Milliarden Euro) und der nationalen CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe (16,7 Milliarden Euro) auf. Das Konzept des Emissionshandels basiert auf der Bedingung, die wachsenden Erträge dem Bürger direkt wieder zuzuleiten, damit private Investitionen der Emissionsvermeidung finanziert werden können. In Deutschland gilt das nicht. Der KTF avancierte zur Privatschatulle von Habeck, womit er seine industriepolitischen Träume umsetzen wollte. Jedem erwachsenen Deutschen wurden damit unter den Ampeljahren über 900 Euro vorenthalten. Das ist Geld, was sich der Staat zusätzlich angeeignet hat.
Auch die Kraftwerksstrategie zur Energiesicherung geriet unter dem Grünen zum Torso. Der ursprüngliche Entwurf sah den Bau von 50 neuen Gaskraftwerken mit einer Leistung von je 500 Megawatt (MW) vor, insgesamt 25 Gigawatt. Die Planung geriet so umfangreich, weil Habeck zuvor die letzten drei Atommeiler mit einer Gesamtleistung von 4,3 GWh abschalten ließ, also die Leistung von über acht Gaskraftwerken. Da die neuen grundlastfähigen Energieproduzenten nur dann ans Netz sollen, wenn Windkraftanlagen und Solarpanels keine ausreichende Stromleistung liefern, müssen sie hoch subventioniert werden. Subventionen unterliegen jedoch in der EU strengen Auflagen. Aufgrund dessen verhandelt die Bundesregierung mit Brüssel über die Subventionierung von insgesamt 12 Gigawatt Gaskraftwerken.
Man muss kein Mathegenie sein, um den klima- und wirtschaftspolitischen Irrsinn zu erkennen. Die Ampelregierung schaltet über 4 GWh klimaneutrale Kraftwerke ab, um sich anschließend den Bau von 12 GWh nicht klimaneutrale Gaskraftwerken von der EU genehmigen zu lassen, die hoch subventioniert werden müssen. Allerdings ist eigentlich die doppelte Anzahl notwendig, um die Energieversorgung zu sichern. Jedes Unternehmen wäre mit einer solch dilettantischen Geschäfts- und Beschaffungspolitik längst pleite.
Die Krönung ist nun die politische Boshaftigkeit und Verhetzung der Grünen, die Habecks Nachfolgerin im Amt als „Gas-Kati“ beschimpfen. Was die Grünen nicht abkönnen ist, dass Katharina Reiche mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Energiewirtschaft rechnen kann und für die Kinderträume der linken Politiker nichts übrighat.
Das Problem mit den linken Milieus der sozialistischen Ökokrieger ist, dass nüchterne Rentabilitäts- und Effizienzüberlegungen mit der Keule der Klimaleugnung beantwortet werden. In diesen Schichten gibt es unendlich viel Geld und Mittel, man muss sie nur den Reichen (und auch Ärmeren) wegnehmen. Deutschland hat in den vergangenen knapp 30 Jahren der ausgerufenen Energiewende nach seriösen Schätzungen rund 0,7 Billionen Euro verballert, aber seine klimaschädlichen Emissionen hauptsächlich durch den europäischen Emissionshandel und wirtschaftliche Stagnation reduziert. Das eine liegt weitgehend außerhalb des nationalen Einflussbereichs, das andere funktioniert eben als Teil der von Linken ausgerufenen Verarmungsstrategie.
Wie es anders geht – oder nicht
Seit der Jahrtausendwende hat sich wenig getan. Fossile Brennstoffe haben weiterhin mit 78 Prozent einen ähnlich hohen Anteil an der Deckung des Primärenergiebedarfs (2000: 82 Prozent). Der „Erfolg“ ist im wesentlichen auf den Rückgang des Bedarfs von 14 000 Petajoule auf 10 500 Petajoule zurückzuführen. Das Investment des Billionenvermögens wurde für die Substituierung der Kernenergie durch Wind und Solar ver(sch)wendet.
An dieser Stelle wird von den Verteidigern des fachlich überforderten grünen Strahlemanns das Beispiel Dänemarks angeführt. Auf die großen Unterschiede kommt es bei der Rechtfertigung nicht an. Unser nördliches Nachbarland entwickelte bereits Ende der Siebzigerjahre eine Strategie um unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Der Gebäudesektor wurde in über dreißig Jahren auf den Entzug von Brennstoffen eingestellt. Das ist die übliche Nutzungsdauer von Wohngebäuden in hoch entwickelten Industrieländern.
In Deutschland sind 80 Prozent der Gebäude über 25 Jahre alt. Der Bestand ist mit knapp 50 Jahren eine der ältesten in Europa, wo das Durchschnittsalter bei Anfang 40 Jahre liegt. Wegen des hohen Alters gelten 30-40 Prozent der Gebäude als nicht tauglich für den Einbau einer Wärmepumpe. Das Habecksche Heizungsgesetz ging deswegen an den nationalen Belangen vorbei. Eine der ältesten Bevölkerungen Europas, die über sehr wenig Wohneigentum verfügt, soll ein Billionen-Volumen schultern, um mit geringen Produktionskapazitäten einen sehr alten Bestand zu ersetzen.
Dabei arbeitet die Zeit ohnehin für den Klimaschutz deutscher Bauart. Viele der heute 43 Millionen Wohnungen in 19 Millionen Wohngebäuden werden in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr gebraucht und unbenutzt durch Wegsterben der Bevölkerung. Bis zum Jahr 2070 wird sich die Zahl der hier lebenden Menschen voraussichtlich um 14 Millionen auf knapp 70 Millionen reduzieren. Allein dieser Schwund wird ohne jede Anstrengung die Emissionen des Gebäudesektors um 18 Millionen Tonnen absenken.
Die Zeit sollten wir uns nehmen.



2013 bis 2024 ist der Anteil der Fossilen weltweit in der gesamten Primärenergie von 86 auf 81% gesunken. Die Graphik unten.
https://ourworldindata.org/grapher/fossil-fuels-share-energy?tab=discrete-bar&time=latest
In dem Tempo könnten wir 2150 ohne fossile Brennstoffe auskommen.
Katherina Reich wird nicht nur deshalb „Gas-Kathi“ genannt, weil sie neue Gaskraftwerke bauen lasssen will, sondern auch, weil sie jahrelang in führender Position eines der größten Gaskonzernes Deutschland gearbeitet hat, weil sie das Verbot von Gasheizung gekippt hat, Fracking in Deutschland ermöglichen will, beim Ausbau erneuerbarer aber mächtig auf die Bremse tritt, genau so, wie sie es bereits als Staatssekretärin unter Altmaier gemacht hat.
Ihr Vorwurf an die Grünen, sie würden damit Frau Reiche diffarmieren, wäre glaubwürdiger, wenn Sie nicht regelmäßig Habeck als Kinderbuchautor oder Schönling bezeichnen würden.
Der Ansatz hört sich doch vernünftig an: Die Kapazitäten in Einklang mit der Infrastruktur zu bringen. Wir hatten die Diskussion: Wenn wir weit über Bedarf produzieren, nützt das niemanden außer den (privaten, wohlhabenden) Produzenten, die garantierte Preise bekommen. Fracking ist in Deutschland verboten. Ich kann doch einen Politiker nicht dafür beschimpfen, was ich vermute, was er eventuell will. Dann sage ich auch mal, die Grünen wollen den Sozialismus einführen und die SPD Eheschließungen verbieten. Halten Sie das für seriös?
Wenn Sie genauer hinschauen, würden Sie bemerken, dass ich auf Habeck nur repliziere, wenn Stefan und andere ihn wieder nahe an der Heiligsprechung sehen. Er hat genügend volkswirtschaftliche Schäden hinterlassen, belassen wir es dabei. Ansonsten ist er aus der Politik raus und damit kein Gegenstand aktueller politischer Debatten. Es sei denn, ein paar Kommentatoren fallen wieder ob seines Charmes in Ohnmacht.
Wenn Sie genauer hinschauen, würden Sie bemerken, dass ich auf Habeck nur repliziere, wenn Stefan und andere ihn wieder nahe an der Heiligsprechung sehen. Er hat genügend volkswirtschaftliche Schäden hinterlassen, belassen wir es dabei. Ansonsten ist er aus der Politik raus und damit kein Gegenstand aktueller politischer Debatten. Es sei denn, ein paar Kommentatoren fallen wieder ob seines Charmes in Ohnmacht.
Ich habe eher den Eindruck, dass Sie es sind, der Habeck immer erwaehnt. Im oberen Artikel gleich 11 mal. Frau Reiche wird nur 2 mal erwaehnt. Die 11 mal sind schon sehr viel, wenn man bedenkt, dass er nur 3 Jahre im Amt war, und die Energiewende vor 26 Jahren eingeleitet wurde.
Stefan hatte direkt vor meinem Artikel, der eine im Grunde eine Replik ist, wieder mal Habeck hervorheben müssen. Geht es wirklich nicht ohne?
Habeck war ein Politiker ohne erkennbare fachliche Expertise, anders als Helmut Schmidt einen guten Politiker charakterisiert hat. Mir fielen Parallelen zu Björn Engholm auf, der mit sehr ähnlichem Auftritt zeitweise sehr populär war. Auf der Sachebene hat Habeck (wie Engholm) nicht viele Pluspunkte, wenn man von der politischen Präferenz abgeht. Minuspunkte aber ziemlich dicke. Als überzeugter Rechtsstaatler muss jeder seine Nonchalance gegenüber verfassungsrechtlichen Grundsätzen ankreiden – was seine Fans nicht tun.
Anders als zu Habeck habe ich zu Katharina Reiche keine ausgeprägte Präferenz. Mit ihr gibt es mal eine Politikerin mit Sachkenntnis, während ihre Gegner ihr genau die ankreiden. Werden solche wirklich lieber von Ideologen regiert? Auf der anderen Seite finde ich sie nicht gerade sympathisch und als Abarbeiterin weckt sie auch nicht große Emotionen. Ich habe Sympathien für den Typ Schmidt, Schröder, Söder, Kubicki. Eine gewisse Knorrigkeit, fachliche Kenntnis, Killerinstinkt, einen Schuss Populismus gepaart mit Charisma. Zwar hat Habeck den Punkt Charisma seiner Nachfolgerin voraus, mehr aber auch nicht. Dazu war er in seiner politischen Karriere auch zu oft Loser. Er konnte ja nicht einmal das Leichtgewicht Baerbock killen.
Und zur Energiewende: Sie wurde zweifellos von den Grünen aufgesetzt und geprägt. Sie bestand zu weiten Teilen aus Populismus für die eigene Klientel. Anfang der Nullerjahre habe ich für einen Großhändler der Bauindustrie gearbeitet. Auch da freuten sich viele über die neuen Geschäftsmöglichkeiten. Aber: Die Administration erfolgte sehr weitgehend von Christ- und Sozialdemokraten.
… beim Ausbau erneuerbarer aber mächtig auf die Bremse tritt …
Ich arbeite für einen grossen deutschen Übetrtragungsnetzbetreiber und viele bei uns sehen das deutlich anders. Den Kapazitätsausbau ohne vorherige Stärkung/Vergrösserung der Netze weiter voranzutreiben, gefährdet die Netzstabilität, aber der Netzausbau dauert und ist extrem teuer. Reiche hat hier erkennbar nur auf den Rat echter Fachleute aus der Netzpraxis reagiert, aber man kann natürlich auch seine Vorurteile von ZEIT und SPIEGEL bedienen lassen.
Dass ihre Kollegen das so sehen glaube ich gerne. Fuer die Netzbetreiber ist es natuerlich eine groessere Herausforderung die Frequenz stabil zu hat. Das bestreitet niemand. Aber, der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt, ohne dass dies signifikante Auswirkung auf die Netzstabilitaet hat. Bis jetzt gibt es also noch keine Probleme. Deutschland hat, was Stabilitaet angeht, eins der besten Stromnetze Europas. Wenn wir hier auf das Niveau anderer Laender abfallen, wie Schweden, Oesterreich oder die Niederlande, kann man immer noch den EEG-Ausbau bremsen.
Diese Länder haben, soviel ich weiß, einen deutlichen höheren Anteil an Smart Meters, die für das Management dezentraler Einspeisung wichtig sind. Richtig?
Warum gibt es die bei uns noch nicht flächendeckend – und falls das ein Nachteil ist – wer ist dafür verantwortlich?
Warum gibt es die bei uns noch nicht flächendeckend – und falls das ein Nachteil ist – wer ist dafür verantwortlich?
Unter anderem hat sich das Bundesamt fuer Sicherheit in der Informationstechnik wohl viel Zeit mit der Zetifizierung der Smart Home Gateways gelassen. Wahrscheinlich gibt es noch andere Faktoren.
…ohne dass dies signifikante Auswirkung auf die Netzstabilitaet hat.
Weil SIE es bisher nicht bemerkt haben? Vielleicht reden Sie mal mit den Schaltleitungen einer der vier deutschen Netzbetreiber? Das wurde schon 2024 so knapp, dass Netzbetreiber kurz vor der Abkoppelung ganzer Regionen Deutschlands standen. Aber vielleicht müssen Sie das einfach mal erlebt haben, um das Mantra von der unkaputtbaren deutschen Netzstabilität fallen zu lassen? Legen Sie schon mal Vorräte für ein paar Tage an, die von Elektrizität unabhängig sind.
Gruss,
Thorsten Haupts
Weil SIE es bisher nicht bemerkt haben?
Nein, sondern, weil es der VDE FNN so sagt.
Okay. Dann nehme ich zur Kenntnis, dass zwischen dem, was der VDE FFN sagt und dem, was bei uns (intern) gesagt wird, eine deutliche Lücke existiert.
Das muss ja kein Widerspruch sein. Ihre Kollegen müssen vielleicht mehr arbeiten um das Netz auf der gewohnten Stabilität zu halten.
Nein, es geht nicht rein um „mehr arbeiten“. Aber ich bewege mich als Angestellter hier zunehmend auf vermintem Gelände und muss die Dskussion daher leider abbrechen.
@ Detlef Schulze 3. Juni 2026, 17:38
Ihre Kollegen müssen vielleicht mehr arbeiten um das Netz auf der gewohnten Stabilität zu halten.
Alles, wo der Bund seine Finger drin hat, wird komplex und langsam – erst Recht, wenn dann noch Ideologie (z.B. Energiewende) mit ins Spiel kommt.
Technik kann komplex werden. Da bin ich über jeden Experten dankbar, der sich zu dem Thema äussert. Man muss da nicht blind vertrauen.
Wir hatten in den letzten Jahren keine massive Steigerung des Anteils der Regenerativen Energien. Dieses Jahr kommen wir vielleicht über 60%, aber jedes Dezil wird schwieriger. Das halte ich für schlüssig. Österreich und Schweden haben übrigens einen hohen Anteil an Regenerativen Energien wegen ihrer stark ausgebautem Wasserkraft dank ihrer natürlichen Ressourcen, d.h. viel schnell fliessende Flüsse. https://www.energy-charts.info/charts/renewable_share/chart.htm?l=de&c=AT&interval=year
@ Detlef Schulze 2. Juni 2026, 07:51
Ihr Vorwurf an die Grünen, sie würden damit Frau Reiche diffarmieren, wäre glaubwürdiger, wenn Sie nicht regelmäßig Habeck als Kinderbuchautor oder Schönling bezeichnen würden.
Da kann ich sogar folgen
(Sorry, Stefan …)
Du weißt, was mit Verrätern passiert?
@ Stefan Pietsch
Du weißt, was mit Verrätern passiert?
Ja. Die müssen sich mit einer Flasche chilenischem Rotwein freikaufen.
🙂 Genau!