In eigener Sache: Artikel-Sprache

Es wurde an mich herangetragen, Artikel über die US-Politik direkt auf Englisch zu schreiben. Der Vorteil wäre, dass auch Native Speaker sich an der Diskussion beteiligen könnte, während der Nachteil der Einstiegshürde eher gering sei, da die Leute die das hier lesen ohnehin interessiertes Fachpublikum sind. Meinungen?

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  • Ant_ 22. November 2016, 15:22

    Danke für die Nachfrage – ich wäre für Englisch zu haben, wäre dir aber dankbar, wenn du für deine Umfrage eine Plattform nutzt, die für alle offen ist, ohne sich einen Twitter-Account anlegen zu müssen. Ich denke, das würde der Representionalität gut tun – auch wenn ich selber einen habe 😉

  • Ariane 22. November 2016, 15:28

    Ich wär auch dafür zu haben, ich meine du hast auch recht viele internationale Follower, die das vielleicht auch interessiert? Vielleicht könnte man sonst auch eine Kurzzusammenfassung in der jeweils anderen Sprache sonst dazu posten. Ich schreib allerdings selten und vor allem nicht fehlerfrei englisch, also hätte nichts dagegen, wenn die Kommentare ein zweisprachiges Kauderwelsch wären^^

  • Stefan Pietsch 22. November 2016, 15:37

    I never heard about Twitter…

    Ansonsten wäre es ein interessantes Experiment.

  • Stefan Pietsch 22. November 2016, 15:39

    Shit, ‚ve forgotten the „v“ and „e“.

  • Floor Acita 22. November 2016, 15:40

    Ich fände es definitiv eine gute Idee –
    wobei es auch interessant ist die Meinung von Deutschen zu diesen Themen zu hören die nicht notwendigerweise ständig selbst damit konfrontiert sind und dem Englischen evt sogar gar nicht mächtig sind..?

    Mir selbst fällt es einfacher auf Englisch, weil ich dann nicht meine eigenen Gedanken „hin und her übersetzen“ muss – 90% der Auseinandersetzungen zu diesem Thema führe ich nunmal erwartungsgemäß auf Englisch.

  • Jan Falk 22. November 2016, 16:51

    Ich wär dafür. Wer hatte denn diese gute Idee?

  • FrageZeichen 22. November 2016, 18:34

    Ich würde das an deiner Stelle eher nicht machen. Deine Artikel sind idR doch relativ schwach. Und das bereits im Vgl zu den hierzulande publizierten (die sich wirklich auf niedrigem Niveau bewegen).
    In den USA gibt es dagegen noch echte Leistungseliten. Entsprechend anspruchsvoll und qualitativ hochwertig sind einige deren Texte im Internet. An diesen Texten würdest du von einem US-Amerikaner gemessen werden.
    Und so lange du dein Niveau nicht verbessern kannst (und du hast dich in den letzten Jahren auch in dieser Hinsicht nicht wirklich weiterentwickelt), so lange würde ich an deiner Stelle nicht in diesen „Wettbewerb“ treten.
    Versuch dich stattdessen erst einmal geistig unabhängiger von der Mainstream-Propaganda zu machen. Daran musst du dringend arbeiten.

    Die „Provinz“ ist deshalb aktuell noch der bessere Tipp für dich.
    Geistig warst du ja bereits (vor der „Zeitenwende Trump“) in die USA geflüchtet. Jedoch bist du dort intellektuell überhaupt noch nicht angekommen.

    Die haben echte Leistungseliten. Das kennt man von Deutschland überhaupt nicht mehr.

    Erspar dir die daraus resultierenden Peinlichkeiten.

  • Erwin Gabriel 22. November 2016, 22:34

    Hallo Herr Sasse,

    ich denke, dass ich nicht der Einzige bin, der der deutschen Sprache besser folgen könnte als der englischen. Zumindest würde mir das Deutsche erlauben, Feinheiten zu verstehen, die ich im Englischen vielleicht nicht mitbekomme. Gleiches gilt fürs Antworten.

    Darüber hinaus gibt es schon sehr viele interessante englischsprachige Blogs, die sich auf anständige Art mit dem Thema befassen. Ein anderer deutschsprachiger Blog auf diesem Niveau ist mir nicht bekannt.

    Es grüßt
    E.G.

  • Ralf 23. November 2016, 03:32

    Gibt es denn ueberhaupt englischsprachige Leser hier? Und wenn ja, weshalb interessieren sie sich fuer diesen Blog, wenn sie bisher die Artikel nicht verstehen konnten?

    Alle die hier bisher geantwortet haben, sprechen, verstehen und schreiben wohl besser deutsch als englisch. Falls Du nicht vorhast, einen ganz neuen Leserkreis zu etablieren (was ich fuer einigermassen utopisch halten wuerde, denn weshalb sollte ein Amerikaner oder Brite ausgerechnet bei einem Blog mitlesen, bei dem es meist um deutsche Themen oder zumindest um die deutsche Sicht auf Themen geht), waere es angemessener bei deutsch zu bleiben.

  • Maniac 23. November 2016, 08:14

    Moin!

    Ich würde mich gerne an der Twitter-Umfrage beteiligen, aber Du hast mich – trotz gegenteiligem Versprechen – noch immer nicht von Deiner Blockliste gelöscht (weiß der Teufel, wie ich drauf gelandet bin). Englisch wäre grundsätzlich o.k., ich finde aber für diesen Blog ist die Verwendung der deutschen Sprache eigentlich eine Kernkompetenz, die nicht einfach aufgegeben werden sollte.

    Gruß, M.

    • Stefan Sasse 23. November 2016, 16:21

      Wer bist du und warum bist du auf meiner Blockliste? ^^

      • Maniac 24. November 2016, 08:34

        Habe Dir eine PM geschickt.

        Gruß, M.

  • Kirkd 23. November 2016, 13:22

    Ich habe kein Problem damit, englische Texte zu lesen und auf Englisch zu kommentieren. Dennoch bin ich skeptisch. Der Wechsel der Sprache kann zwangsläufig den Charakter der Platform verändern. Bisher treffen sich hier deutsche Politikinteressierte. Man kann sich auch schnell einen amerikanischen Flamewar einhandeln.

  • CK 23. November 2016, 16:19

    Hallo Stefan,
    bin hier mehr stiller Mitleser und finde gerade auch deine Hintergrndinformationen zur USA sehr interessant.
    Für komplexere Texte und Diskussionen reicht mein Englisch leider nicht, daher fände ich es sehr schade wenn in diesem Politikbbereich nur noch auf Englisch geschrieben und kommentiert wird.

    Letztendlich mußt du selber beurteilen, wie viel möglichen Zugewinn an neuen Lesern und Erkentnissen du dir dadurch versprichtst.

  • Stefan Sasse 23. November 2016, 16:22

    Noch mal zur Klarstellung: es geht NUR um Artikel zur US Politik, alles andere würde Deutsch bleiben. Falls das für jemand den Ausschlag gibt.

  • Jan Falk 23. November 2016, 17:05

    Was natürlich tatsächlich unpraktisch ist: Du hast dann, wie einige geschrieben haben, deutsche und englische Kommentatoren unter den Artikeln.

    Eine Alternative wäre: Du schreibst hier deutsch weiter, vor allem über DE Politik, aber auch (erklärend) über US-Politik für die deutschsprachigen Leser.

    Und wenn Du denkst Du hast etwas wichtiges zur Debatte in den USA beizutragen, veröffentliche den Text halt auf Medium.com oder so. Oder Du startest den DD US Tumblr Ableger, über den wir schonmal nachgedacht hatten 😉

    • Stefan Sasse 23. November 2016, 17:12

      Das wäre nicht das erste Blog, das diesen Kulturschock überlebt. Aber hey, deswegen diskutieren wir ja drüber. 🙂

      Was ich sicher nicht mache ist Artikel übersetzen/zweimal schreiben.

  • Wolf-Dieter Busch 24. November 2016, 15:40

    Meine Meinung? Nö.

    Nicht, dass ich Englisch nicht könnte. Ich will nicht. In der Muttersprache kannst du außer mitteilen auch sprachlich spielen. Der muttersprachliche Leser kriegt das auch spontan mit.

    Wenn du englisch schreibst, ist eine Übersetz-Instanz dazwischen.

    Die Sprache gibt ein Denkraster. Wer sich im deutschsprachigen Raum bewegt, „denkt deutsch“. Um wie ein Muttersprachler „englisch zu denken“, also ohne zwischengeschalteten Übersetzmechanismus, müsste ich – Minimum – 2-4 Wochen auf der Insel sein. Ist nicht.

    Wenn du englisch schreibst, geht jede Menge Spontaneität den Bach runter. Lass es.

  • Blechmann 29. November 2016, 10:54

    Wenn sich wirklich native speaker an der Diskussion beteiligen, wäre das schon sehr interessant finde ich. Ich kann Englisch lesen und schreiben, Deutsch ist allerdings leichter. Die Frage ist, ob ein deutscher Blog englischsprachige Leser hat oder kriegen kann.

    • Stefan Sasse 29. November 2016, 15:27

      Ich denke ich mal nen Test-Artikel und promote das auf Twitter und dann sehen wir wie es läuft. 60% meiner Twitter-Follower sind US based, vielleicht ergibt sich da ja was. Wenn nicht, dann nicht 🙂

      • Blechmann 30. November 2016, 10:16

        Viel Erfolg damit. Twitter hab ich leider nicht.

  • bevanite 30. November 2016, 19:56

    Wäre die naheliegendste Lösung nicht, diese Artikel auf Deutsch und auf Englisch zu veröffentlichen? Gerd Buurmann macht das auf „Tapfer im Nirgendwo“ auch mit ausgewählten Artikeln. Und wenn es tatsächlich nur um die US-Themen geht, wäre es auch nicht zu viel (vorausgesetzt, dass es vom zeitlichen Aufwand nicht zu viel Zeit frisst).

    Wobei sich mir bei englischsprachigen Artikeln die Frage stellt, ob in naher Zukunft auch mal mehr Beiträge zu Großbritannien geplant sind. Da gäbe es ja mit den Brexit-Verhandlungen, wachsenden Unabhängigkeitsbestrebungen in den „home nations“ und parteiinternen Gemetzel bei den Tories und Labour einige spannende Themen.

    • Stefan Sasse 3. Dezember 2016, 14:11

      Genau das Problem – das ist WESENTLICH zu zeitintensiv. Ich komm ja schon so kaum zum Schreiben…

      Und bei Großbritannien kenne ich mich schlicht zu wenig aus, als dass ich da vernünftig was dazu schreiben könnte.

  • Dennis 5. Dezember 2016, 08:38

    Wie wär’s mit Latein ?

    Oder mit französisch – in Anlehnung an den ollen Fritze et al. im 18. Jahrhundert.

    Hauptsache, man kann unter Beweis stellen, dass man sich deutlich von der breiten Masse unterscheidet.

    Die Annahme, dass dieser Blog international, insbesondere in den USA, viel beachtet wird bzw. dass halb Amerika darauf brennt, hier endlich mitreden zu können, is wohl eher ’n Witz, oder ?

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