Heute

picture-frame-582614_960_720

{ 5 comments… add one }

  • Ralf 9. November 2016, 09:10

    Vielleicht moechtest Du Deinen Artikel „Kandidat Bernie: kontrafaktische Überlegungen“ nochmal ueberarbeiten?

    • Stefan Sasse 9. November 2016, 09:33

      Überlege gerade schwer daran, ja. Aber ich glaube ich muss eine ganze Menge Artikel überarbeiten. Werde definitiv was zu dem Thema schreiben, aber nicht heute.

  • CitizenK 9. November 2016, 11:31

    Nicht mehr zu ändern. Trump ist jetzt mal da. Die anderen Probleme aber auch. Was lernen wir von den Amis?

    Mindestens das: http://makronom.de/ein-schuss-ins-eigene-knie-17855

    Herr Pietsch, übernehmen Sie.

  • bevanite 9. November 2016, 13:04

    Immerhin können sich die Einwohner von Kalifornien, Nevada und Massachussetts das Übel in den nächsten vier Jahren legal schönkiffen… Im Kern hab ich bezüglich Trump noch die heimliche Hoffnung, die ich am 12. März 2016, 03:14 hier schon mal äußerte:

    Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass ein „President Trump“ sehr schnell vom stressigen Job im Weißen Haus genervt wäre (eine Demokratie funktioniert nunmal nicht wie eine Firma) und auf die Auseinandersetzungen mit dem Kongress, etwa zur Finanzierung seiner Mauer (Mexiko wird die nicht bezahlen), keinen Bock hat. Dann würde er wohl seiner Regierungsmannschaft weitgehend die Arbeit überlassen.

    Da stellt sich allerdings die Frage, wen er alles in sein Kompetenzteam einbezieht…

    Eine gute Seite kann ich dem Ergebnis dennoch abgewinnen: Da Clinton scheinbar im „popular vote“ gewonnen hat, ist das nun schon das zweite Mal innerhalb von fünf Wahlen, dass ein Sieger die Mehrheit der Wahlmänner, aber nicht der absoluten Stimmen hat. Das könnte den Befürwortern einer umfassenden Wahlrechtsreform Aufwind bringen.

  • Erwin Gabriel 12. November 2016, 11:08

    Wie hier schon geschrieben, war die Fokussierung auf Hillary Clinton realitätsfremdes Wunschdenken. Wer ohne ideologischen Scheuklappen auf das schaute, was in den USA passierte, hätte das erkennen können.

    Peinlich, dass Frau Merkel zum einen nicht mal wußte, wo sie anrufen muss, um zu gratulieren, und zum anderen das über die Medien verbreitete Angebot zur Zusammenarbeit mit Belehrungen und Bedingungen verknüpfte, während die Verteidigungsministerin von einem „Schock“ sprach – kann man die Zusammenarbeit mit dem zukünftigen amerikanischen Präsidenten noch schlechter beginnen?

    Auch in den USA wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird, und auf Ankündigungen (Wiedereinführung der Atomkraft) und Versprechen von Politikern im Wahlkampf („mit mir wird es keine Maut geben“) sollte man eh vorsichtig sein.

    Ich glaube nicht, dass es eine große Rolle spielt, ob nun ein chauvinistischer, eitler, sexistischer, empfindlicher Grobian oder eine vermutlich alkoholabhängige, korrupte Kriegstreiberin das Land anführt – beide zu alt, beide mit zu vielen Charakterschwächen gesegnet, um gute lösungen zu sein.

    Viel schlimmer scheint mir, dass außer der Präsidentschaft auch Senat, Repräsentantenhaus und Supreme Court in republikanischer Hand sind. Mit der Machtfülle (die bei weitem nicht nur von Trump ausgeht) kann man viel anrichten.

    Barack Obama, der coolste US-Präsident aller Zeiten, wurde mit viel Vorschußlorbeeren bedacht; er ist in vielen Punkten doch deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben. Donald Trump erhält auch viele Vorschußlorbeeren – allerdings negative. Vielleicht wird er ja die an ihn gestellten geringen bzw. negativen Erwartungen übertreffen.

Leave a Comment

Next post:

Previous post: